19
September
2017

ANMELDESCHLUSS

Das Interesse für die Tagung 20-Jahre ISOP Schulsozialarbeit freut uns unbeschreiblich! Alle Plätze sind bereits vergeben!! Wer interesse hat und auf die Warteliste kommen will soll bitte an schulsozialarbeit@isop.at ein email schreiben.

 

 

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15
September
2017
Titelgrafik mit Namen rundherum

Tagung 20 Jahre ISOP Schulsozialarbeit

LEIDER IST DIE TAGUNG SCHON VOLL! Für die Warteliste, bitte an schulsozialarbeit@isop.at schreiben.

20 Jahre ISOP Schulsozialarbeit Tagungsprogramm

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14
September
2017

Über die Notwendigkeit niederschwelliger Angebote in der Schulsozialarbeit

Überlegungen und Erfahrungen von Alexander Krückl

Die dargestellten Geschichten sind keine konkreten Fallschilderungen. Alle Namen sind frei erfunden.

Ausgangslage

Gerhard (10) hat kein Interesse an Schulsozialarbeit, eigentlich weiß er nicht einmal, was das ist, denn bei der persönlichen Vorstellung der Schulsozialarbeiterin hat er nicht aufgepasst.

Corinna (14) hatte vor einem Jahr richtig Spaß bei einem Workshop. Sie weiß eigentlich gar nimmer, worum es damals ging. Aber sie erinnert sich noch an die fixen Beratungszeiten und weiß auch, wo der Beratungsraum ist. Sie war jedoch noch nie dort und hat auch nicht vor, dorthin zu gehen. Wozu auch?

Ahmed (15) ist ein aufgeweckter, junger Schüler, der sehr beliebt ist. Er ist ein guter Schüler und es gibt keine Probleme mit ihm. Weder die Klassenlehrerin noch er selbst sehen einen Bedarf, das Beratungsangebot der Schulsozialarbeit in Anspruch zu nehmen.

Alltagsarbeit

Gerhard hat von seinem besten Freund aus der Nebenklasse erfahren, dass es einen Drehfußballtisch gibt. Er begleitet diesen und merkt, dass ihm das Spielen richtig Spaß macht. Außerdem ist der Schulsozialarbeiter sehr nett. Er kommt immer öfter und meldet sich sogar zu einem Turnier an.

Corinna ist eine brave, unauffällige Schülerin. Sie trifft die nette Schulsozialarbeiterin, die sie vom Workshop kennt, auch immer wieder in den Pausen, da diese regelmäßig durch die Gänge und Klassen spaziert und manchmal auch ganz ungezwungen mit ihr plaudert. Einmal hat sie in der großen Pause sogar UNO mit ihr und ihrer besten Freundin gespielt. Nebenbei haben sie mit der Schulsozialarbeiterin geplaudert und gelacht.

Ahmed kommt mit dem Schulsozialarbeiter einmal bei einem Schulausflug und einmal bei einem Handballturnier ins Gespräch. Es geht um Belangloses, aber es sind lustige Gespräche. Ahmed hätte nicht gedacht, dass sich der Schulsozialarbeiter wirklich so für Sport interessiert. Außerdem findet er, dass dieser auch zuhört – egal, worum es geht.

Anlassfälle

Gerhard bekommt unerwartet Schwierigkeiten mit einem Lehrer. Er ist verärgert und weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Er will so bald wie möglich mit einem anderen erwachsenen Mann darüber reden. Doch mit wem? Er lebt alleine bei seiner Mutter und hat kaum Kontakt zu seinem Vater. Mit Freunden will er nicht darüber reden, da es ihm peinlich ist. Auch andere Männer, die ihm in den Sinn kommen, scheinen nicht passend für so ein Gespräch zu sein. Doch da hat Gerhard eine Idee: „Ich könnte doch nach dem nächsten Drehfußballspiel den Schulsozialarbeiter darauf ansprechen. Der hat uns ja eh immer versichert, dass er alles vertraulich behandelt.“

Am Wochenende hatte Corinna eine heftige Auseinandersetzung mit ihrem um 3 Jahre älteren Freund. Es ging auch um Sex, und sie fühlt sich richtig verunsichert. Was soll sie machen? Was darf sie machen? Worauf muss sie achten? Viele Fragen gehen ihr durch den Kopf, und sie weiß nur, dass sie keinesfalls mit den Eltern darüber reden will. Auch mit ihrer besten Freundin kann sie den Vorfall nicht besprechen, da diese ja selbst gerade nicht weiß, was sie mit ihrem Freund machen soll. Außerdem wäre es sicher besser, denkt sie, wenn sie mit einer erwachsene Frau darüber spricht. Da fällt ihr die sympathische Schulsozialarbeiterin ein, die sie am Gang nett anlächelt.

Ahmed hat eine unglaubliche Erfahrung gemacht. Es ist ihm peinlich, er kann einfach mit niemandem darüber reden: Er hat sich in einen Buben verliebt. Wilde Gedanken gehen ihm durch den Kopf: „Soll ich es einfach verschweigen? Was bedeutet das denn überhaupt? Ich muss das jemanden erzählen! Mit dem Klassenlehrer, Freunden und Sportkollegen, seinem Bruder oder gar den Eltern reden? Unmöglich! Aber der Schulsozialarbeiter ist doch eine Ansprechperson, oder?“

Fazit

Die Teilnahme an Schulveranstaltungen, unterschiedliche Freizeitangebote, „problemfreie“ Gespräche, das kurze Nachfragen nach dem Wohlbefinden, freundliches, ungezwungenes Auftreten, Spiele und die ständige Präsenz sowie das wiederholt ausgesprochene Unterstützungsangebot sind niederschwellige Maßnahmen, die den SchülerInnen nicht nur in der konkreten Situation gut tun, sondern ganz wichtig sind, um eine Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Diese Beziehungen wiederum sind eine notwendige Grundlage für gute Beratung im Bedarfsfall.

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11
September
2017

Schulsozialarbeit bei Radioigel

Am Ende des letzten Schuljahres widmete Radioigel – das Bildungsradio der Pädagogischen Hochschule Steiermark eine ganze Stunde der Frage, wie Schulsozialarbeit an der Medienhak in der Praxis funktioniert. Der Moderator Klaus Groier sprach live mit unserer ISOP Schulsozialarbeiterin vor Ort Mag.a Nikola Aufinger, mit dem Jugendpsychologen Dr. Leo Forjanic und mit dem Schulleiter Mag. Swen Engelsmann.

Der gesamte Beitrag zum Nachhören hier auf Youtube!

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5
September
2017

… und da sind wir wieder!

Es ist September und auch wir von der ISOP-Schulsozialarbeit starten voller Elan in ein neues Schuljahr. Unser Team ist gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben, obwohl zwei unserer Mitarbeiterinnen jetzt anders heißen – sie haben im Sommer geheiratet! Natürlich gratulieren wir Bettina Jäkel, vorher Schweighofer, und Raffaela Reisinger, vorher Knes, sehr herzlich!

Wie immer haben wir auch 2017/18 einiges vor an unseren Schulen, viel Altbewährtes ebenso wie so manches Neues. Und dann ist da ja auch noch unsere Jubiläumstagung “20 Jahre ISOP Schulsozialarbeit” am 24.11.2017. Das offizielle Programm kommt in Kürze.

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17
Juli
2017
Streetwork

10 jahre streetwork oberes mürztal – save the date

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen gemeinsam 10 Jahre Streetwork zu feiern!

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20
Juni
2017

Schulsozialarbeit – MEDIEN HAK Graz

Es freut mich sehr, heute einen Gastbeitrag von Dir. Mag. Swen Engelsmann auf unserem Blog veröffentlichen zu dürfen, in dem er die Wichtigkeit und den Nutzen von Schulsozialarbeit an seiner Schule unterstreicht. Vielen Dank!

Schulsozialarbeit wird an der MEDIEN HAK Graz seit 2011 angeboten und ist für die Schule nicht mehr wegzudenken. Akute Fälle von Aggression, Fehlverhalten und Gewalt, werden schnell und professionell behandelt, vor allem aber durch die kontinuierliche Präventionsarbeit unserer Schulsozialarbeiterin wird ein weiteres Ansteigen und Übergreifen dieser Konflikte verhindert und ermöglicht somit ein weitgehend friktionsfreies Arbeiten in unserer Schule.

Die Schulsozialarbeiterin hat einen ausgezeichneten Zugang zu den Schüler/innen, sie führt Gespräche mit den Lehrer/innen über den aktuellen Stand bzw. relevante Ereignisse sowie Beratungsgespräche mit Schüler/innen. Sie bietet neben Beratungsthemen, die nicht nur für unsere Schule spezifisch relevant sind, wie Schulverweigerung, Konflikte zwischen Gleichaltrigen, Gewalt in der Familie, autoaggressive bzw. suizidale Gedanken/Verhalten, schulische Probleme und Sexualität auch Workshops an.

Zu den Angeboten der Schulsozialarbeit gehören neben den Beratungsgesprächen und Coachings auch die Organisation und Abhaltung von schulnotwendigen Workshops, außerunterrichtlichen Freizeitaktivitäten, Begleitung von Schulveranstaltungen sowie  Elternarbeit und Beratungen. Aufgaben die in der heutigen Zeit von der Schule erfüllt werden müssen, die aber ohne die Unterstützung der Schulsozialarbeit nicht zu erfüllen sind!

Dir. Mag. Swen Engelsmann

MEDIEN HAK GRAZ

Logo Medien HAK

Münzgrabenstraße 162 | 8010 Graz
| www.medienhak.at

 

 

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15
Mai
2017
JUKUS Logo SW

JUKUS sucht TeilnehmerInnen für Fokusgruppe zu Antisemitismus-/Rassismus-Prävention

JUKUS sucht TeilnehmerInnen für Fokusgruppe zu Antisemitismus-/Rassismus-Prävention

Der Verein JUKUS führt seit März 2017 das Projekt „Vorurteile überwinden“ durch, in dem es um präventive Sensibilisierungsarbeit mit Jugendlichen mit und ohne Migrationsbiographie zum Schwerpunkt Antisemitismus/Rassismus geht.

Ein Ziel des Projektes ist es, Angebote für Jugendliche zu entwickeln, die sie anregen sollen, ihre Haltungen kritisch zu reflektieren.

Um möglichst viele Perspektiven auf das Phänomen zu bekommen, finden im Juni zwei Fokusgruppen statt. Gesucht werden dafür  Personen, die mit Jugendlichen mit Migrationsbiographie arbeiten und die bereit sind, an einem Erfahrungsaustausch im kleinen Rahmen (ca. 8-10 Personen, ca. 2 Stunden) teilzunehmen.

Es geht darum, zu besprechen, ob rassistische/antisemitische Haltungen im Alltag wahrgenommen werden, wie sie eingeschätzt werden und wie Personen in ihrer Arbeit mit Jugendlichen damit umgehen.

Am 1.6.2017 um 10 Uhr findet eine Fokusgruppe mit der Zielgruppe „JugendarbeiterInnen“ im weitesten Sinne statt, am 13.6.2017 um 14.30 Uhr eine Fokusgruppe mit der Zielgruppe LehrerInnen. Wer sich für die Teilnahme an einer der beiden Gruppen interessiert, kann das Projektteam kontaktieren: Johanna Stadlbauer, johanna.stadlbauer@jukus.at,   Barış Koç, baris@jukus.at.

Auf der Homepage von JUKUS finden sich noch mehr Infos zum Projekt „Vorurteile überwinden“:

www.jukus.at/vorurteile_ueberwinden

 

 

 

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25
April
2017

Genderkompetenz & Gendermainstreaming – eine Herausforderung für die Schule der Zukunft

Dialog_Jo im roten Kleid

Was passiert, wenn man sich den gängigen Geschlechterrollen nicht anpasst, welche Rolle
übernehmen Pädagoginnen und Pädagogen, wo liegen die Aufgabenbereiche der Schulen, welche Lösungsansätze können im Falle von etwaigen Problemstellungen gefunden werden, welche unterschiedliche pädagogischen Ansatzpunkte gibt es, wo liegen die gesellschaftlichen Barrieren und wie geht man damit um?

Im Beisein des Autors von „Jo im roten Kleid“, Jens Thiele, sollen schulspezifische Problemfelder die Genderthematik betreffend angesprochen und diskutiert werden. Wir freuen uns auf folgende Gesprächsteilnehmerinnen und Gesprächsteilnehmer:

Katja Grach (Sexualpädagogin, Liebenslust – Zentrum für sexuelle Bildung)
Natascha Grasser (Theaterpädagogin und Regisseurin des Stücks „Jo im roten Kleid“)
Christoph Hartner (Kulturjournalist bei der Kronen Zeitung)
Sandra Jensen (Bereichsleitung & Regionalleitung Graz bei ISOP – Innovative Sozialprojekte)
Josua Russmann (Jugendarbeiter Verein für Männer- und Geschlechterthemen Stmk.)
Jens Thiele (Autor von “Jo im roten Kleid” und Professor Universität Oldenburg)

Moderation:
Michael Pelitz (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mezzanin Theater)

Spieltermine „Jo im roten Kleid“
22.04.2017, 18:00 Uhr (Premiere)
24.04.2017, 10:00 Uhr
25.04.2017, 10:00 Uhr & 18:00 Uhr
26.04.2017, 10:00 Uhr
27.04.2017, 10:00 Uhr
29.04.2017, 18:00 Uhr

Kontakt und Kartenreservierungen
Mezzanin Theater
Elisabethinergasse 27a, 8020 Graz
T: 0316 / 67 05 50
E: office@mezzanintheater.at
www.mezzanintheater.at

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