22
Dezember
2016
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Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Weihnachten naht und auch das neue Jahr ist nicht mehr weit. Durch den Zauber der Festtage mit Tannenduft und Kerzenschein und fröhlichen Stunden im Kreise von Familie und Freunden wird manch eine/r in seinem Herzen wieder selbst zu einem Kind.

Verbunden mit Dank für die gute Zusammenarbeit wünscht die ISOP-Schulsozialarbeit Ihnen/dir diesen Zauber, Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und viele Lichtblicke im kommenden Jahr.

FROHE WEIHNACHTEN und einen guten Start ins neue Jahr!

p.s.

Ich bastle jedes Jahr irgendeine Kleinigkeit für meine großartigen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. Hier das heurige Ergebnis : D

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13
Dezember
2016

Eine Begegnung mit Schulsozialarbeit

Seit dem Schuljahr 2015/16 gibt es in allen steirischen Bezirken Schulsozialarbeit. Zwar wird Schulsozialarbeit  nicht an allen Schulen angeboten, aber immerhin schon an vielen Neuen Mittelschulen (und ein Paar wenigen Volksschulen) und das zum Teil bereits seit Jahren. Trotzdem hat sich noch nicht überall herumgesprochen, was SchulsozialarbeierInnen machen.

Im Jahr 2012 führten ISOP-SchulsozialarbeiterInnen im Rahmen einer Tagung zum Thema Schulsozialarbeit ein selbst verfasstes Kabarettstück auf. Darin kommt es zu einer lustigen Begegnung zwischen einer Schulsozialarbeiterin und einem Penionisten, der sich unter Schulsozialarbeit so gar nichts vorstellen kann…

Es gibt eine kurze und eine lange Version!

 

 

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12
Dezember
2016
Schulsozialarbeiter in Graz

Erholung, Kommunikation, Spaß und Spiel im Jugend(t)raum der NMS Albert Schweitzer

Schulsozialarbeiter in GrazDie Idee des Jugend(t)raums wurde geboren, da die Erfahrung nach einigen Jahren Schulsozialarbeit in der NMS Albert Schweitzer zeigte, dass der Schulalltag für viele Kinder oft (über)fordernd, stressig  und schwierig sein kann. Ein weiterer Grund war, dass Angebot der Schulsozialarbeit außerhalb der Schulklassen bekannt, vertraut und für die Kinder leicht erreichbar zu machen.

Es fing damit an, dass jeweils 10 Kinder einer Schulstufe an einem bestimmten Wochentag in der großen Pause in den Jugend(t)raum kommen durften, um Termine mit Schulsozialarbeit auszumachen, Informationen zu holen oder Kleinigkeiten zu besprechen. Es stellte sich heraus, dass die angenehme Atmosphäre, der Hängestuhl und der Boxsack, die Spiele und die Gitarre sehr zum Wohlbefinden der Kinder beitrugen und das Vertrauen und die Beziehung zu SchulfreundInnen und SchulsozialarbeiterInnen stärkten.

Dadurch wurde der Jugend(t)raum  ein präventiver niederschwelliger Ansatz zur Relaxation der Kinder, da hier kein vorgegebener Lehrplan abzuarbeiten ist: Die Kinder bestimmen selbst, ob der Hängestuhl, der Boxsack, Spiele wie „Uno“, „Jenga“ oder „4 gewinnt“ gespielt werden, Gitarre spielen, andere Aktivitäten oder einfach Reden oder Nichtstun gerade das momentane Bedürfnis sind.

Dabei wird als Nebeneffekt der Beziehungsaufbau zu den SchulsozialarbeiterInnen der Schule gestärkt. Dies ist wichtig, wenn die Kinder eine vertrauliche erwachsene Person brauchen, mit der sie über ihre (oft lang geheimgehaltenen) Probleme wie z.B. Schwierigkeiten mit anderen SchülerInnen und LehrerInnen, Gewalt in der Familie oder Lernschwierigkeiten reden wollen. Um noch mehr Kindern den Zugang zu ermöglichen, wurden die räumlichen Kapazitäten erweitert und von mit den Kindern aktiv mitgestaltet. So gab es im aktuellen Schuljahr bereits einen Jugend(t)raum-Graffitiworkshop, der viel Begeisterung und Initiative bei den Kindern auslöste. Der Jugend(t)raum findet nun viermal in der Woche in den großen Pausen statt und kann von den Jugendlichen auch für ein selbst organisiertes Freizeitangebot (z.B. Geburtstagsparty) außerhalb der Schulstunden genützt werden. Wer in den Jugend(t)raum gehen kann, bestimmen die Kinder miteinander und untereinander. Schulsozialarbeit achtet nur darauf, dass kein Kind, das auch mitkommen möchte,  im Abseits steht und dass jedes Kind der Schule die Möglichkeit hat, zu kommen, wenn es möchte.

So wirkt der Jugend(t)raum  schutzgebend und auch gesundheitsfördernd durch selbstbestimmte Teilnahme, Entsprannung und Mitbestimmung:  Er ist Erholung vom stressigen Alltag und fördert präventiv  die psychische Gesundheit. Er ist eine Möglichkeit, Vertrauen zu jemanden zu fassen, damit in einer später möglichen Beratungssituation beim das Erzählen von schwierigen Problemen leichter fällt.

Die Kinder lieben den Jugend(t)raum und einige möchten am liebsten jeden Tag kommen. Kinder melden zurück, dass sie extra wegen dem Jugend(t)raum in die Schule gekommen sind, weil es „sooooo toll und chillig“ ist. Über 85 % der Kinder haben das Angebot des Jugend(t)raumes bereits in Anspruch genommen, die meisten mehrmals im Schuljahr!

Auch die Jury des steirischen Kinderrechtepreis TrauDi!, bestehend aus Kindern und erwachsenen ExtpertInnen, hat befunden, dass dieses Projekt preiswürdig ist: In der Kategorie „Projekte in Schulen und Kindergärten“  wurde der Jugend(t)raum mit dem 1. Preis ausgezeichnet!

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7
Dezember
2016
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Mehr Wohlbefinden in der Schule durch das Projekt “SchülerInnenparlament”

P1020489Mitbestimmung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen sind wichtige Faktoren, die vor allem im Handlungsfeld Schule nicht fehlen dürfen und die maßgeblich zu einem gesunden Lernalltag und Wohlbefinden in der Schule beitragen. Seit rund drei Jahren werden an der NMS Dr. Renner deshalb regelmäßig Sitzungen des SchülerInnenparlaments einberufen. Das SchülerInnenparlament stellt für Kinder und Jugendliche eine sinnvolle Möglichkeit dar, ihre Wünsche und Anliegen zu äußern, an einem Mitbestimmungsprozess teilzuhaben, gehört und ernst genommen zu werden, aber auch soziale, emotionale und gesundheitliche Kompetenzen zu fördern und zu stärken.

Im SchülerInnenparlament beschäftigten sich Kinder und Jugendliche mit wichtigen Aspekten rund um das Lebensfeld Schule und bringen Ideen und Wünsche ein, wie ihr Schulalltag zu ihrer gesundheitlichen, seelischen Entwicklung positiv beitragen kann. An der NMS Dr. Renner wird zweimal pro Schuljahr ein SchülerInnenparlament abgehalten, bei dem je nach Jahresschwerpunkt der Schule wichtige Themen und Aspekte diskutiert und demokratisch abgestimmt werden. Geleitet und mitgestaltet wird das SchülerInnenparlament von der Schulsozialarbeiterin und der Beratungslehrerin. Jede Klasse wird von ihrer/m KlassensprecherIn und der/dem KlassensprecherstellvertreterIn vertreten. Die Schülerinnen und Schüler lernen so nicht nur demokratische Prozesse kennen und Ideen und Wünsche ihrer Klasse zu vertreten, sondern auch Teil des Gestaltungsprozess Schule zu sein.

Um die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler an der NMS Dr. Renner in Graz zu erheben, wurden zahlreiche Gespräche mit SchülerInnen, LehrerInnen und schulexternen Personen geführt. Anhand dieser Gespräche wurde schließlich ein Fragebogen erstellt, der von jedem/r SchülerIn ausgefüllt werden sollte. Erhoben wurde unter anderem die Themen Zufriedenheit in der Schule, Pausengestaltung, gesunde Ernährung und Sport. Den Abschluss des Fragebogens bildeten offene Fragen, die darauf abzielten, Wünsche und Beschwerden, sowie Verbesserungsvorschläge der Schülerinnen und Schüler zu erfahren.

Im Unterrichtsfach „Soziales Lernen“ erarbeiteten die LehrerInnen den Fragebogen mit den SchülerInnen und fassten die wichtigsten Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Anliegen der Klassen zusammen. Alle Vorschläge wurden schließlich von den KlassensprecherInnen in das SchülerInnenparlament getragen, bei dem die Schulsozialarbeiterin und die Beratungslehrerin nochmals die Punkte bearbeiteten.

Die SchülerInnen zeigten großes Interesse an Veränderungen im Schulhaus wie zum Beispiel einer bunteren Wandgestaltung, mehr Sauberkeit des WC`s, einer Kletterwand oder Tische und Bänke im Freien. Weiters bestand der Wunsch, den Milchautomaten zu reaktivieren und die Unterrichtszeiten zu verändern.

Viele Wünsche der SchülerInnen konnten im Schulforum angesprochen und auch umgesetzt werden: So wurde zum Beispiel eine weitere Pause eingeführt, der Milchautomat reaktiviert und Pläne für die Wandgestaltung erarbeitet. Die SchülerInnen leisteten somit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung in ihrer Schule und lieferten Anregungen wie auch Gesundheit in den Schulalltag integriert werden kann.

Wir freuen uns, dass wir für dieses Projekt bei der diesjährigen Kinderrechte-Gala eine TrauDi!, den steirischen Kinderrechtepreis entgegennehmen durften:

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28
November
2016
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Einladung zum Dialog “Mobbing und Ausgrenzung”

anlässlich des Theaterstückes „Dicke Didi, Fetter Felix“

am Mo 5. Dezember um 18:00 im TaO! | Ortweinplatz 1

didifelix (1)_tao_c.nestroy_mIn Christine Nöstlingers Geschichte „Dicke Didi, Fetter Felix“ geht es um die Beziehung zweier übergewichtiger Kinder zueinander, zu ihrer Umwelt, um Annahmen und Vorurteile, denen sie ausgesetzt sind. Das TaO! nimmt das Stück als Impuls für einen ExpertInnen-Dialog, bei dem wir im Anschluss an die Aufführung über die Themen Ausgrenzung und Mobbing, die aktuelle Situation an Grazer Schulen und Maßnahmen und Entwicklungen sprechen möchten.

Wie gehen junge Menschen miteinander um – hatte Österreich doch laut OECD-Studie 2015 die höchste Mobbing Rate Europas? Wie hat sich das Miteinander seit 1982 – dem Erscheinen von Nöstlingers Roman – verändert? Welche aktuellen Maßnahmen gibt es, welche funktionieren, welche sind in Planung? Was kann Literatur oder Theater zu pädagogischen Themen beitragen?

Foto: Clemens Nestroy

Über ihre Erfahrungen, Initiativen, persönlichen Erlebnisse und Einschätzungen diskutieren im Anschluss an die Vorstellung:

Petra Gründl | Kinder und Jugendanwaltschaft Steiermark
Heidi Bassin | Friedensbüro Graz
Sandra Jensen | ISOP SchulsozialarbeiterInnen
Sabine Fuchs | Hochschulprofessorin für Kinder- und Jugendliteratur
Vertreterin der Schulpsychologie
LandesschülervertreterIn

Eintritt: Freiwillige Spende

Als Publikum geladen sind alle Interessierten, Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen in diesem Kontext arbeiten, besonders LehrerInnen und DirektorInnen, SozialarbeiterInnen und PsychologInnen, Eltern und Kinder, sowie alle Theaterschaffende.

Wir bitten um Anmeldung unter: a.frizberg@tao-graz.at | 0316 84 60 94 | www.tao-graz.at

Zum Stück: Didi und Felix können sich anfangs eigentlich gar nicht ausstehen. Eigentlich kann sie niemand so richtig ausstehen, denn wer dick ist und nicht schnell rennen kann, ist beim Spielen nur hinderlich. Oder im Schwimmbad. Oder beim Wandertag. Aber in ihrer Not solidarisieren sich die beiden Außenseiter und werden Freunde. Doch als Felix nach wochenlanger Mumps-Auszeit, um einiges dünner, wieder in die Schule gehen darf, will er von der dicken Didi plötzlich nichts mehr wissen. Dicke Didi, Fetter Felix wir im TaO! anlässlich des 80. Geburtstages von Christine Nöstlinger inszeniert.

TAO

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24
November
2016
Buchpräsentation die Muslimische Welt in deutschsprachigen Schulen

Buchempfehlung

Wir haben eine Zeitlang unseren Blog vernachlässigt. Im Moment passiert so viel worüber wir berichten wollen und wir holen einiges nach! Jaqueline Eddaoudi beschreibt hier ihr neu erschienenes Buch:

 „Die muslimische Welt in deutschsprachigen Schulen – Ideen für ein gelingendes gemeinsames Lernen“

In meinem Buch, das ich am 29.11. 2016 um 19 Uhr im Afro- Asiatischen Institut Graz, Leechgasse 24, Graz präsentieren werde, habe ich jene Fragen aufgegriffen, die im Laufe meiner Tätigkeit als Workshop-Referentin von Lehrenden am häufigsten gestellt wurden, wie:

 

  • Wie sehen Erziehung und Bildung in der muslimischen Welt aus?
  • Was bedeutet dies für das Schulleben hier?
  • Was prägt das Alltagsleben?
  • Lernen Kinder aus muslimischen Kulturen anders?
  • Welche Materialien zur Unterstützung gibt es?
  • Was bedeutet interkulturelles Handeln?
  • Wie kann Elternarbeit aussehen?
  • Wie ist das mit den Frauen und dem Islam?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es?

 

In den 14 Kapiteln finden Sie Hintergrundwissen zu Lebens-, Sicht- und Denkweisen in den muslimischen Kulturen, Ländersteckbriefe, einen Erfahrungsbericht sowie Fragen zum Nachdenken und Einfühlen.

 

Patentlösungen gibt es, wie überall, keine. Doch wenn Sie sich und andere verstehen, eröffnen sich verschiedene individuelle Lösungsmöglichkeiten. Dazu werden im Buch unterschiedliche Ansätze vorgestellt und auch die Chancen der Vielfalt sichtbar gemacht, damit Lehrende Unterstützung für ihre oftmals komplexe Aufgabe finden, die nächste Generation gut in die Gesellschaft von morgen zu begleiten.

 

 

 

 

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21
November
2016
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TrauDi! Kinderrechtepreis für die ISOP-Schulsozialarbeit

Bei der diesjährigen Gala der Kinderrechte am 17. November im Dom im Berg in Graz wurden Projekte und Personen, die Schutz und Geborgenheit für Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen, mit dem Kinderrechtepreis TrauDi! prämiert.

Wir freuen uns und sind stolz, dass auch heuer wieder zwei Projekte der ISOP-Schulsozialarbeit  mit einer TrauDi! ausgezeichnet wurden.

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Den begehrten 1. Preis in der Kategorie „Projekte in Schulen und Kindergärten“ erhielt das Projekt „Jugend(t)raum“:  Raum und Zeit für Erholung, Kommunikation, Spaß und Spiel bietet der Jugend(t)raum an der NMS Albert Schweitzer. Ziel dieses Projekts war und ist ein niederschwelliger Zugang zu den Unterstützungsangeboten der Schulsozialarbeit in einem von den SchülerInnen selbstbestimmten Rahmen und Umfang.

Das SchülerInnenparlament „Gesundheit und Wohlbefinden in der Schule“ an der NMS Dr. Renner wurde mit dem 2. Preis der gleichen Kategorie ausgezeichnet. Bei diesem Projekt beschäftigten sich Kinder und Jugendliche mit Faktoren, die im Handlungsfeld Schule nicht fehlen dürfen, nämlich mit den Aspekten Wohlbefinden, Gesundheit und auch Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Ziel war eine Stärkung der sozialen, emotionalen und gesundheitlichen Kompetenzen und eine Förderung des gesunden Lernalltags im Schulsystem.

Die Auszeichnung dieser Projekte mit dem Kinderrechtepreis stellt für die ISOP-Schulsozialarbeit eine besondere Anerkennung der Arbeit für Kinder und Jugendliche dar.

Die Projekte werden auf dem Blog in Kürze in detaillierter Form präsentiert.

 

 

 

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16
November
2016
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Die muslimische Welt in deutschsprachigen Schulen

Buchpräsentation und Diskussion

Die muslimische Welt in deutschsprachigen Schulen – Bereicherung, Überforderung oder sind wir ohnehin alle gleich? Die Autorin, Jaqueline Eddaoudi, diskutiert mit Sandra Jensen, Leiterin der Schulsozialarbeit ISOP, Ideen für ein gelingendes Zusammenleben. Ein Buch (nicht nur) für LehrerInnen. Das Buch bietet Hintergrundwissen zu Lebens-, Sicht- und Denkweisen in den muslimischen Kulturen, betrachtet aus den verschiedensten Perspektiven. Mit diesem Buch haben Lehrerinnen und Lehrer eine wertvolle Ressource für den Umgang mit Herausforderungen, die die kulturelle Vielfalt im Zusammenleben mit sich bringt. Diese Handreichung kann PädagogInnen in ihrer wichtigen Aufgabe unterstützen, die nächste Generation gut in die Gesellschaft von morgen zu begleiten.

Moderation: Mag.a Sandra Jensen, Leiterin der Schulsozialarbeit
Musikalische Umrahmung: Samar

Wann: Dienstag, 29. November 2016, 19:00 Uhr
Wo: Afro-Asiatisches Institut, Leechgasse 24, 8010 Graz

Herzlich willkommen!
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14
November
2016
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Prozessorientierung

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Praktisch bedeutet Prozessorientierung, dass nicht nur einzelne Interventionen gesetzt werden, sondern dass die Umsetzung von Veränderungen, z.B. im Verhalten, begleitet wird. Diese Begleitung besteht darin, eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten funktioniert, und dann die Kinder in der Umsetzung so zu bestärken, dass sie ihre eigene Unsicherheit überwinden und auch den Widerstand der anderen, die mit der Veränderung vorerst nicht umgehen können, aushalten können. Zur Prozessorientierung gehört auch die Vermittlung zwischen dem begleiteten Kind und seiner Umgebung. Besonders wichtig ist, zu kommunizieren, dass große Veränderungen nicht über Nacht geschehen, und dass Geduld und Unterstützung nötig sind, bis der Veränderungsprozess wirklich vollzogen ist.

Diese Geduld und Unterstützung sind deshalb so notwendig, weil die angestrebten Veränderungen oft in der Änderung von jahrelang erprobten Verhaltensweisen bestehen. Erwachsene erwarten häufig, dass die Veränderung sofort passiert. Die Zeit, die für diesen Prozess benötigt wird, ist jedoch individuell verschieden und hängt stark von der Unterstützung ab, die die/der SchülerIn während des Prozesses erfährt.

Als Ansprechpersonen jederzeit verfügbar, stellen die SchulsozialarbeiterInnen eine Kontinuität dar, die für Kinder und Jugendliche in mannigfaltiger Weise dringend notwendig ist. Darüber hinaus befähigt diese Präsenz, das Geschehen an der Schule zu beobachten und bei Gewaltvorfällen oder in persönlichen Krisen sofort einzugreifen, Probleme anzusprechen und Unterstützung anzubieten.

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7
November
2016

Grundsatzpapier zur Schulsozialarbeit in Österreich

Es war keine leichte Aufgabe Länder- und Trägerübergreifend im Rahmen von OGSA (Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit) ein Grundsatzpapier zur Schulsozialarbeit zu entwickeln. Wir haben es aber geschafft! aktuelles Grundsatzpapier SchuSo 13_10_2016 ist das Ergbnis! Über Rückmeldungen freuen wir uns!

 

 

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