21
November
2017

Countdown läuft!

Endspurt! Am Freitag findet unsere Tagung “20 Jahre ISOP-Schulsozialarbeit” statt. Das Interesse daran ist und war viel größer als erwartet. Unglaublich, aber wahr: Innerhalb von nur 30 Stunden war die Tagung ausgebucht! Kurz haben wir überlegt, ob wir die Tagung in größeren Räumlichkeiten verlegen sollten, haben uns dann aber aus vielen Gründen dagegen entschieden, u.a. weil die Räume der Wiener Städtischen so schön und besonders sind.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! Die Sondernummer von ISOTOPIA zu “20 Jahre ISOP-Schulsozialarbeit” ist heute druckfrisch angekommen. Sie wird bei der Tagung ausgeteilt und anschließend über den ISOP-Verteiler verschickt. Verschiedene der darin enthaltenen Beiträge werden nach und nach auch hier auf dem Blog erscheinen.

Zurück zu den Vorbereitungen!

 

 

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14
November
2017

(Fach-)Praktikumsplätze bei ISOP-Schulsozialarbeit

Praktikumsplätze bei ISOP Schulsozialarbeit sind erfreulicherweise sehr beliebt. Wenn Sie sich für ein Praktikum in Graz oder Obersteiermark Ost (Bezirke Bruck-Mürzzuschlag und Leoben) interessieren, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Es werden ausschließlich PraktikantInnen aufgenommen, die sich in folgenden Ausbildungen
    (BA od. MA) befinden: Sozialarbeit, Erziehungswissenschaften oder Sozialpädagogik.

  • Es werden nur PraktikantInnen aufgenommen die mindestens im 5. Semester studieren.

  • Das Praktikum muss eine Dauer von mindestens 2 Monaten aufweisen.

Praktkumsanfragen bzw. Ihre schriftliche Bewerbung (inklusive Lebenslauf), wenn sie ALLE hier genannten Voraussetzungen erfüllen, richten Sie bitte an:

Volkmar Schöberl-Mohr
Regionalleitung ISOP Schulsozialarbeit Graz

Tel: 0699/19248606
E-Mail: volkmar.schoeberl-mohr@isop.at

 

 

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3
November
2017
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Theaterprojekt: Demokratie-Utopie?

„WAS WIR WOLLEN!“

SONY DSCEin biografisch-partizipatives Theaterprojekt zum Thema „Demokratie“ war das Ziel der Projektleiterinnen Bettina Schweighofer (Schulsozialarbeit) und Alexandra Schwarzenbacher (Theaterpädagogin). Im Rahmen der gemeinsam „bespielten“ Zeit wurde dieser schwere Brocken DEMOKRATIE nicht nur bearbeitet, zerlegt, erforscht und reflektiert, sondern auch gelebt – und gespielt.

Was bedeutet das?! Schlicht, dass Gedanken, Erlebnisse, Gefühle und Wünsche der Jugendlichen bezüglich des Themas, den Ausgangspunkt der gemeinsamen Theaterarbeit bildeten. „WAS WIR WOLLEN“ ist ein Stück VON und MIT den SpielerInnen der NMS Algersdorf. Titel des Stückes, Dialoge, Musikauswahl, Choreografien und allerlei andere künstlerische Elemente wurden in einem kreativen Miteinander gefunden, erfunden und entwickelt.

Die Bearbeitung des Themas: Es wurde der abstrakte Begriff Demokratie gemeinsam mit den SchülerInnen heruntergebrochen, um Anknüpfungspunkte zur Lebenswelt der Jugendlichen zu finden. Letztendlich wurden tragende Elemente wie Gleichberechtigung, freie Meinungsäußerung, Mitspracherecht und Ähnliches extrahiert und in die alltäglichen Lebenswelten (sei es in der Familie, der Schule, im Freundeskreis) der SchülerInnen umgelegt, um dieses große Thema für alle Beteiligten greifbar, spürbar und verstehbar zu machen.

Das Ergebnis der intensiven Theaterwoche kann sich sehen lassen: „WAS WIR WOLLEN!“ ist ein Stück über das alltägliche Miteinander in einer manchmal verwirrenden Welt. Was es braucht, um sich zurechtzufinden? Die SpielerInnen fordern, was wir ALLE wollen: Gegenseitigen Respekt.

Manches ist übertrieben, manches ist echt, manches ist provokant – das ist Theater!

Und hier der Film dazu (Dauer: 14:44 Minuten):
https://drive.google.com/file/d/0B87J6L5p5JpCb1ZnRmZBeVV4cjQ/view?usp=sharing

 

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19
September
2017

ANMELDESCHLUSS

Das Interesse für die Tagung 20-Jahre ISOP Schulsozialarbeit freut uns unbeschreiblich! Alle Plätze sind bereits vergeben!! Wer interesse hat und auf die Warteliste kommen will soll bitte an schulsozialarbeit@isop.at ein email schreiben.

 

 

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15
September
2017
Titelgrafik mit Namen rundherum

Tagung 20 Jahre ISOP Schulsozialarbeit

LEIDER IST DIE TAGUNG SCHON VOLL! Für die Warteliste, bitte an schulsozialarbeit@isop.at schreiben.

20 Jahre ISOP Schulsozialarbeit Tagungsprogramm

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14
September
2017

Über die Notwendigkeit niederschwelliger Angebote in der Schulsozialarbeit

Überlegungen und Erfahrungen von Alexander Krückl

Die dargestellten Geschichten sind keine konkreten Fallschilderungen. Alle Namen sind frei erfunden.

Ausgangslage

Gerhard (10) hat kein Interesse an Schulsozialarbeit, eigentlich weiß er nicht einmal, was das ist, denn bei der persönlichen Vorstellung der Schulsozialarbeiterin hat er nicht aufgepasst.

Corinna (14) hatte vor einem Jahr richtig Spaß bei einem Workshop. Sie weiß eigentlich gar nimmer, worum es damals ging. Aber sie erinnert sich noch an die fixen Beratungszeiten und weiß auch, wo der Beratungsraum ist. Sie war jedoch noch nie dort und hat auch nicht vor, dorthin zu gehen. Wozu auch?

Ahmed (15) ist ein aufgeweckter, junger Schüler, der sehr beliebt ist. Er ist ein guter Schüler und es gibt keine Probleme mit ihm. Weder die Klassenlehrerin noch er selbst sehen einen Bedarf, das Beratungsangebot der Schulsozialarbeit in Anspruch zu nehmen.

Alltagsarbeit

Gerhard hat von seinem besten Freund aus der Nebenklasse erfahren, dass es einen Drehfußballtisch gibt. Er begleitet diesen und merkt, dass ihm das Spielen richtig Spaß macht. Außerdem ist der Schulsozialarbeiter sehr nett. Er kommt immer öfter und meldet sich sogar zu einem Turnier an.

Corinna ist eine brave, unauffällige Schülerin. Sie trifft die nette Schulsozialarbeiterin, die sie vom Workshop kennt, auch immer wieder in den Pausen, da diese regelmäßig durch die Gänge und Klassen spaziert und manchmal auch ganz ungezwungen mit ihr plaudert. Einmal hat sie in der großen Pause sogar UNO mit ihr und ihrer besten Freundin gespielt. Nebenbei haben sie mit der Schulsozialarbeiterin geplaudert und gelacht.

Ahmed kommt mit dem Schulsozialarbeiter einmal bei einem Schulausflug und einmal bei einem Handballturnier ins Gespräch. Es geht um Belangloses, aber es sind lustige Gespräche. Ahmed hätte nicht gedacht, dass sich der Schulsozialarbeiter wirklich so für Sport interessiert. Außerdem findet er, dass dieser auch zuhört – egal, worum es geht.

Anlassfälle

Gerhard bekommt unerwartet Schwierigkeiten mit einem Lehrer. Er ist verärgert und weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Er will so bald wie möglich mit einem anderen erwachsenen Mann darüber reden. Doch mit wem? Er lebt alleine bei seiner Mutter und hat kaum Kontakt zu seinem Vater. Mit Freunden will er nicht darüber reden, da es ihm peinlich ist. Auch andere Männer, die ihm in den Sinn kommen, scheinen nicht passend für so ein Gespräch zu sein. Doch da hat Gerhard eine Idee: „Ich könnte doch nach dem nächsten Drehfußballspiel den Schulsozialarbeiter darauf ansprechen. Der hat uns ja eh immer versichert, dass er alles vertraulich behandelt.“

Am Wochenende hatte Corinna eine heftige Auseinandersetzung mit ihrem um 3 Jahre älteren Freund. Es ging auch um Sex, und sie fühlt sich richtig verunsichert. Was soll sie machen? Was darf sie machen? Worauf muss sie achten? Viele Fragen gehen ihr durch den Kopf, und sie weiß nur, dass sie keinesfalls mit den Eltern darüber reden will. Auch mit ihrer besten Freundin kann sie den Vorfall nicht besprechen, da diese ja selbst gerade nicht weiß, was sie mit ihrem Freund machen soll. Außerdem wäre es sicher besser, denkt sie, wenn sie mit einer erwachsene Frau darüber spricht. Da fällt ihr die sympathische Schulsozialarbeiterin ein, die sie am Gang nett anlächelt.

Ahmed hat eine unglaubliche Erfahrung gemacht. Es ist ihm peinlich, er kann einfach mit niemandem darüber reden: Er hat sich in einen Buben verliebt. Wilde Gedanken gehen ihm durch den Kopf: „Soll ich es einfach verschweigen? Was bedeutet das denn überhaupt? Ich muss das jemanden erzählen! Mit dem Klassenlehrer, Freunden und Sportkollegen, seinem Bruder oder gar den Eltern reden? Unmöglich! Aber der Schulsozialarbeiter ist doch eine Ansprechperson, oder?“

Fazit

Die Teilnahme an Schulveranstaltungen, unterschiedliche Freizeitangebote, „problemfreie“ Gespräche, das kurze Nachfragen nach dem Wohlbefinden, freundliches, ungezwungenes Auftreten, Spiele und die ständige Präsenz sowie das wiederholt ausgesprochene Unterstützungsangebot sind niederschwellige Maßnahmen, die den SchülerInnen nicht nur in der konkreten Situation gut tun, sondern ganz wichtig sind, um eine Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen aufzubauen. Diese Beziehungen wiederum sind eine notwendige Grundlage für gute Beratung im Bedarfsfall.

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11
September
2017

Schulsozialarbeit bei Radioigel

Am Ende des letzten Schuljahres widmete Radioigel – das Bildungsradio der Pädagogischen Hochschule Steiermark eine ganze Stunde der Frage, wie Schulsozialarbeit an der Medienhak in der Praxis funktioniert. Der Moderator Klaus Groier sprach live mit unserer ISOP Schulsozialarbeiterin vor Ort Mag.a Nikola Aufinger, mit dem Jugendpsychologen Dr. Leo Forjanic und mit dem Schulleiter Mag. Swen Engelsmann.

Der gesamte Beitrag zum Nachhören hier auf Youtube!

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5
September
2017

… und da sind wir wieder!

Es ist September und auch wir von der ISOP-Schulsozialarbeit starten voller Elan in ein neues Schuljahr. Unser Team ist gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben, obwohl zwei unserer Mitarbeiterinnen jetzt anders heißen – sie haben im Sommer geheiratet! Natürlich gratulieren wir Bettina Jäkel, vorher Schweighofer, und Raffaela Reisinger, vorher Knes, sehr herzlich!

Wie immer haben wir auch 2017/18 einiges vor an unseren Schulen, viel Altbewährtes ebenso wie so manches Neues. Und dann ist da ja auch noch unsere Jubiläumstagung “20 Jahre ISOP Schulsozialarbeit” am 24.11.2017. Das offizielle Programm kommt in Kürze.

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17
Juli
2017
Streetwork

10 jahre streetwork oberes mürztal – save the date

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen gemeinsam 10 Jahre Streetwork zu feiern!

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20
Juni
2017

Schulsozialarbeit – MEDIEN HAK Graz

Es freut mich sehr, heute einen Gastbeitrag von Dir. Mag. Swen Engelsmann auf unserem Blog veröffentlichen zu dürfen, in dem er die Wichtigkeit und den Nutzen von Schulsozialarbeit an seiner Schule unterstreicht. Vielen Dank!

Schulsozialarbeit wird an der MEDIEN HAK Graz seit 2011 angeboten und ist für die Schule nicht mehr wegzudenken. Akute Fälle von Aggression, Fehlverhalten und Gewalt, werden schnell und professionell behandelt, vor allem aber durch die kontinuierliche Präventionsarbeit unserer Schulsozialarbeiterin wird ein weiteres Ansteigen und Übergreifen dieser Konflikte verhindert und ermöglicht somit ein weitgehend friktionsfreies Arbeiten in unserer Schule.

Die Schulsozialarbeiterin hat einen ausgezeichneten Zugang zu den Schüler/innen, sie führt Gespräche mit den Lehrer/innen über den aktuellen Stand bzw. relevante Ereignisse sowie Beratungsgespräche mit Schüler/innen. Sie bietet neben Beratungsthemen, die nicht nur für unsere Schule spezifisch relevant sind, wie Schulverweigerung, Konflikte zwischen Gleichaltrigen, Gewalt in der Familie, autoaggressive bzw. suizidale Gedanken/Verhalten, schulische Probleme und Sexualität auch Workshops an.

Zu den Angeboten der Schulsozialarbeit gehören neben den Beratungsgesprächen und Coachings auch die Organisation und Abhaltung von schulnotwendigen Workshops, außerunterrichtlichen Freizeitaktivitäten, Begleitung von Schulveranstaltungen sowie  Elternarbeit und Beratungen. Aufgaben die in der heutigen Zeit von der Schule erfüllt werden müssen, die aber ohne die Unterstützung der Schulsozialarbeit nicht zu erfüllen sind!

Dir. Mag. Swen Engelsmann

MEDIEN HAK GRAZ

Logo Medien HAK

Münzgrabenstraße 162 | 8010 Graz
| www.medienhak.at

 

 

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