9
September
2019
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Und da sind wir wieder…

Lang war er dieser Sommer, aber nun ist er doch vorüber und es heißt: zurück in die Schule! Mit frischen Kräften machen wir uns auch gleich ans Werk und begleiten unsere Schüler*innen in dieses neue, hoffentlich spannende Schuljahr.

Natürlich haben wir wieder viel vor und in den kommenden Monaten werden wir hier auf dem Blog auch regelmäßig über unsere Arbeit berichten. Vorerst aber konzentrieren wir uns erst einmal darauf, unsere neuen und alten Schüler*innen dabei zu unterstützen, sich (wieder) im Schulalltag einzufinden.

Und wir wünschen allen ein gutes Schuljahr 2019/20!

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10
Juli
2019

Schöne Ferien!

Das Schuljahr ist zu Ende. Wie SchülerInnen und LehrerInnen verabschieden auch wir SchulsozialarbeiterInnen uns nun in den wohlverdienten Urlaub. Im Herbst sehen wir uns wieder – mit neuem Schwung für hoffentlich viele spannende Workshops und Projekte im neuen Schuljahr.

Wir wünschen allen einen wunderschönen und vor allem erholsamen Sommer!

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5
Juli
2019

Breakdance an den NMS in Trofaiach

Im laufenden Schuljahr boten die beiden SchulsozialarbeiterInnen an den Neuen Mittelschulen in Trofaiach gemeinsam das Freizeitangebot „Breakdance“ für SchülerInnen der zweiten und dritten Klassen an. Sie stellten den Kindern das Projekt in den Klassen vor und gaben ihnen auch gleich die Möglichkeit, sich mittels Formular verbindlich dazu anzumelden. Das Anmeldeformular musste dann allerding noch von den Eltern unterschrieben werden, da es sich um ein Angebot außerhalb der Schulzeit handelt und somit auch das Einverständnis der Eltern erforderlich war.

Breakdance Workshop: Teil 1 an der NMS Trofaiach, Peter Rosegger

Der zweiteilige Workshop wurde von externen TrainerInnen geleitet, die auch schon in der Vergangenheit erfolgreiche Projekte mit Schulsozialarbeit abgewickelt hatten. An beiden Schulstandorten wurde den Kindern jeweils 2,5 Stunden lang die Möglichkeit geboten, Neues kennen zu lernen oder bereits Erlerntes zu verbessern. Zur Stärkung wurden Obst, Snacks und Getränke zur Verfügung gestellt. Im zweiten Teil bekamen die Kinder außerdem T-Shirts, die sie mit Textilfarben individuell gestalten duften. In den meisten Fällen wurde das genutzt, um MittänzerInnen und TrainerInnen darauf unterschreiben zu lassen.

Breakdance Workshop: Teil 2 an der NSMS Trofaiach, Franz Jonas

Das Projekt war ein großer Erfolg, da alle Kinder trotz großer Hitze bis zum Schluss hoch aktiv mitmachten und auch den Wunsch äußerten, im nächsten Jahr wieder so einen Kurs zu machen. Das Besondere an dieser Veranstaltung war zweifellos, dass es den TrainerInnen sehr gut gelang, alle ausreichend zu motivieren, sodass trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Kinder mitbrachten, der Spaß im Mittelpunkt stand und das Interesse für Breakdance geweckt werden konnte. Nicht zuletzt muss erwähnt werden, dass dieses Projekt auch schulübergreifend sehr gut funktioniert hat.

 

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1
Juli
2019

ISOP-Schulsozialarbeit mit Erasmus+ zu Besuch in Berlin und Ljubljana

Eines der Highlights in diesem Schuljahr ist ein Erasmus+ Projekt, an dem ISOP-Schulsozialarbeit gemeinsam mit der NMS St. Peter teilnimmt. Weitere Partner des zweijährigen Austauschprojekts zum Thema „Schule inklusive demokratischer Veränderungen“ sind Schulen in Berlin, Ljubljana und Burgdorf in der Schweiz. Ziel ist es, die demokratische Schulentwicklung zu unterstützen und zu fördern. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den verschiedenen Schulen bezogen auf demokratische Handlungsstrukturen und Mitgestaltungsmöglichkeiten sollen aufgezeigt werden und somit zur Schulentwicklung der einzelnen Standorte beitragen.

Im März besuchten deshalb drei SchulsozialarbeiterInnen und zwei LehrerInnen der NMS St. Peter zwei Projektpartnerschulen in Berlin, nämlich die Grundschule am Kollwitzplatz und die Grundschule im Blumenviertel. Im Mai ging eine weitere Reise nach Ljubljana in die dortige Waldorfschule. Bei den Unterrichtshospitationen in den drei unterschiedlichen Schulen wurde besonderes Augenmerk auf Partizipation und Selbstbestimmung im Unterricht, Selbstverantwortung der SchülerInnen, Haltung der LehrerInnen und SchülerInnen sowie Demokratie in der Schule gelegt. Neben den Unterrichtsbeobachtungen wurden auch außerschulische Institutionen vorgestellt, mit denen die Schulen zusammenarbeiten. In den Austauschwochen in Deutschland und Slowenien wurden viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt. Im nächsten Schuljahr werden die NMS St. Peter und ISOP-Schulsozialarbeit Gastgeber sein.

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24
Juni
2019

Ein Buch für Eltern

Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich alle Eltern machmal mit ihrer Rolle überfordert fühlen. Die einen früher, die anderen später. Die einen mehr, die anderen weniger. Um ihnen in solchen Krisensituationen zu helfen, hat das Schwedische Komitee gegen Kindesmissbrauch vor einigen Jahren ein kleines Buch für Eltern herausgegeben

Die kurzen Geschichten darin handeln von ganz normalen Müttern und Väter, die auf typische  Überforderungssituationen in der Erziehung ihrer Kinder ganz automatisch so reagieren, wie sie es von ihren Eltern gelernt haben, oder gar nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Das Ende jeder Geschichte zeigt beispielhaft die eine oder andere Bewältigungsstrategie, die auf lange Sicht weit besser für das Kind ist.

Unter Materialien steht Ein Buch für Eltern auf diesem Blog in folgenden Sprachen als pdf-Download zur Verfügung:
العربيةDeutschEnglishespañolفارسیKurdîсрпскиTürkmençe

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12
Juni
2019

Glück im Glas am Eltern-Kind-Nachmittag

Was bedeutet Glück für dich?

Glück ist etwas gut zu machen
Glück ist sich überall fröhlich zu fühlen
Glück ist lachen
Glück ist gemeinsam spielen
Glück ist, wenn man gewinnt
Glück ist einfach glücklich zu sein

So beantworten die Kinder der 2. Schulstufe der VS Graz-Hirten die Frage, was Glück bedeutet. Beim gemeinsamen Eltern-Kind-Nachmittag möchte die Schulsozialarbeit Glück und Glücklichsein vermitteln. Gemeinsam basteln die Kinder mit ihren Mamas, Papas und/oder älteren und jüngeren Geschwistern sogenannte Glückskäfer-Gläser. Aus alten Marmelade-, Honig- oder anderen, ähnlichen Gläsern sind viele einzigartige Glückskäfer-Gläser entstanden. Die Kinder haben sie mit ihren Eltern individuell bemalt, beklebt und verziert. Die Gläser werden mit kleinen Notizen befüllt, auf denen Momente festgehalten werden, in denen die Kinder glücklich waren. Schon beim Eltern-Kind-Nachmittag schreiben die Kinder ihre Glücksmomente auf kleine Zettel, die sie in der Schule, zu Hause mit der Familie, beim Spielen im Park und überhaupt erlebt haben. Die Kinder schreiben zum Beispiel:

„ich liebe meine Familie“
„ich mag mit gerne mit meiner Mama einkaufen gehen“
„ich spiele gerne mit meinem Bruder im Hof“
„ich liebe gemeinsam mit meiner Familie essen“
„ich lese meiner kleinen Schwester vor“
„in der Pause habe ich mit meiner besten Freundin gespielt und gegessen“
„ich mag gerne Fahrrad fahren“

Auch zu Hause dürfen Eltern, Geschwister und die Kinder selbst das Glas weiter befüllen. Nach Belieben kann das Glas geöffnet und die kleinen Notizen gelesen werden. Mit ihren Eltern können die Kinder sich gemeinsam an diese Momente erinnern, darüber erzählen, zurückdenken und das Glück spüren. Beim Eltern-Kind-Nachmittag haben sich Kinder und Eltern fröhlich gefühlt, sie haben gemeinsam gelacht, gespielt, Glück gewonnen und es selbstverständlich unbeschreiblich gut gemacht! – Ein Nachmittag, an dem wir alle einfach glücklich waren.

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4
Juni
2019

Freizeitnachmittag „Picknick im Freien” der NMS Mürzzuschlag

Hurra, hurra der Sommer ist da.
Und macht das Wetter keine Zicken,
kann man wieder draußen…
picknicken!

Das Schuljahr ist bald zu Ende und die SchülerInnen der NMS Mürzzuschlag wollen an unserem letzten Freizeitnachmittag auch heuer wieder etwas Besonderes unternehmen.

Bereits im Schuljahr 2016/2017 haben wir uns das erste Mal Gedanken darüber gemacht, etwas Außergewöhnliches für die letzte Schulwoche zu planen. Die Idee, ein Picknick zu veranstalten, ist durch das gemeinsame Brainstorming von SchülerInnen und der Schulsozialarbeiterin entstanden. Schnell stellte sich heraus, dass unsere Aktivität in der Natur stattfinden und die Dauer von drei Stunden haben soll. Nach langem Überlegen stand schlussendlich fest, dass wir am Ende des Schuljahres ein Picknick im Grünen veranstalten werden.

In ein paar Wochen findet unser Freizeitnachmittag unter dem Motto „Picknick im Freien“ bereits zum 3. Mal statt.

Was darf bei einem Picknick nicht fehlen? Natürlich eine gute und gesunde Jause. Diesbezüglich haben sich die SchülerInnen ausführlich Gedanken gemacht und Rezepte zu verschiedensten Aufstrichen und Smoothies recherchiert. Außerdem werden leckeres Brot, Obst und Gemüsesticks mit passenden und selbstgemachten Dips gereicht. Um die Jause vorbereiten bzw. zubereiten zu können, bedarf es dementsprechender Räumlichkeiten. Damit dies umgesetzt werden kann, besteht eine Kooperation zwischen Schulsozialarbeit und dem „JugendKulturZentrum HOT“ in Mürzzuschlag. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum funktioniert einwandfrei und so können während dem Schuljahr Freizeitnachmittage zu den unterschiedlichsten Themengebieten angeboten werden. Im Anschluss an das Vorbereiten unserer Jause mussten wir uns ein schönes Plätzchen in der Natur suchen. Dies konnten wir auf einer großen grünen Wiese, umgeben von Bäumen und der Mürz, finden. Der perfekte Platz für unser Picknick.

Nach dem Verzehr unserer selbstgemachten Jause konnten es die SchülerInnen kaum erwarten, die von uns vorbereiteten Spiele zu spielen. Mittlerweile hat sich gezeigt, dass „Verstecken spielen“ das absolute Lieblingsspiel geworden ist.

Das Angebot des Freizeitnachmittages bietet eine gute Möglichkeit, mit SchülerInnen in Kontakt zu treten und in einem Setting außerhalb der Schule zu reden. Dadurch kann Vertrauen zwischen SchulsozialarbeiterIn und SchülerIn aufgebaut bzw. die Beziehung zueinander gestärkt werden. Außerdem nehmen am Freizeitnachmittag SchülerInnen aller Schulstufen teil und haben durch die lockere Atmosphäre die Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen.

Mittlerweile ist das Picknick in der letzten Schulwoche zu einem festen Bestandteil geworden und wird natürlich auch dieses Jahr wieder umgesetzt und die Vorfreude auf diesen wundervollen und lustigen Nachmittag steigt.

 

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28
Mai
2019

Gesundheitstag an der NMS St. Marein

Seit mehreren Jahren findet an der NMS St. Marein/Mürztal der Gesundheitstag statt und schon seit Beginn der Tätigkeit von Schulsozialarbeit (Schuljahr 2009/10) darf diese auch Teil davon sein. Sei es um selbst Workshops durchzuführen, um Workshops von externen ExpertInnen zu organisieren oder auch um den Elternvortrag mitzugestalten.

Dieser Tag ist gekennzeichnet von einem Schwerpunkt zur physischen und psychischen Gesundheit, der für alle SchülerInnen aller Klassen aufbereitet wird.

Eines ist für alle gleich: Der Tag beginnt mit einer gemeinsamen Sporteinheit im Turnsaal. Daraufhin gehen alle SchülerInnen in ihre Klassen und nehmen gemeinsam ein gesundes und vitales Frühstück ein. Nach dieser Stärkung geht es in den verschiedenen Workshops weiter:

  1. Klassen: Body Percussion und Jonglieren

  2. Klassen: Body Percussion und Radfahrschule

  3. Klassen: Jiu Jitsu und Workshops „Rollenbilder Mädchen“ durch die Schulsozialarbeit sowie „Rollenbilder jugendliche Männer“ durch den Verein für Männer- und Geschlechterthemen

  4. Klassen: sexualpädagogische Workshops

Nach vier Stunden in den verschiedenen Workhops wird von den Klassenvorständen noch eine Reflexion und Evaluation erarbeitet.

Wie schon weiter oben erwähnt, durfte die Schulsozialarbeit heuer den Mädchenworkshop für die dritten Klassen durchführen und den für die jugendlichen Buben organisieren. Die Mädchen wurden jeweils in zwei Gruppen unterteilt, die in zwei Stunden verschiedene Themenstellungen zu weiblichen Rollenbilder erarbeiten konnten.

Begonnen wurde mit einer Sammlung von Stereotypen und Klischees von Buben und Mädchen aus der Sicht der Jugendlichen. Daraufhin diskutierten die Jugendlichen, ob sie selbst all ihren aufgeschriebenen Klischees entsprechen, und über Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Der Tenor war: „Wir haben 2019, da ist ja eh schon alles erlaubt“. Beim genaueren Hinsehen kam aber die Erkenntnis, dass selbst heute noch nicht immer alles gleich ist und Mädchen und Buben teilweise anders handeln bzw. auch anders behandelt werden. Vor allem zeigten sich Unterschiede im Elternhaus, jedoch kristallisierte sich ebenfalls die Kernaussage heraus, dass die Väter 2019 viel präsenter sind und für die jugendlichen Mädchen wichtige Ansprechpartner sind.

Des Weiteren wurden zwei Werbespots über unterschiedliche Zugangsweisen und Zuschreibungen von Frauen und Männern angesehen (https://www.youtube.com/watch?v=88qK5nOBKjw und https://www.youtube.com/watch?v=XlcaDhRu1AQ), deren Inhalte danach mittels eines Arbeitsblattes analysiert und diskutiert wurden.

Der zweite Teil des Workshops widmete sich dem Phänomen Influencerinnen bzw-. Youtouberinnen. Die Mädchen durften sich selbst Influencerinnen aussuchen, diese beschreiben und dazu ein Plakat gestalten. Im Folgenden mussten die Mädchen für sich selbst den „Genderfilter“ darüber legen und analysieren, wofür diese Influencerinnen stehen und wie es wäre, wenn Burschen die gleichen Youtube-Videos gestalten würden. Hierzu beschäftigten sich die Mädchen mit einem Zeitungsartikel (https://www.wuv.de/medien/maenner_haben_mehr_ausdrucksmoeglichkeiten).

Es wurde reichlich darüber diskutiert, dass wir wie schon erwähnt das Jahr 2019 schreiben, aber es auch in den sozialen Netzwerken noch Unterschiede zwischen Buben und Mädchen gibt. Wenn Buben die gleichen Youtube-Videos drehen würden, würden sie sich der Lächerlichkeit preisgeben und umgekehrt würden Mädchen als burschikos wirken und nicht wirklich viele Follower haben.

Zum Abschluss wurde den Mädchen noch ein Lied einer Poetry Slammerin mitgegeben, das sie sich zum Abschluss selbst anhören konnten, ohne weitere Diskussion.
https://www.youtube.com/watch?v=qvEL48-BZMc

 

 

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22
Mai
2019

Zeig dein Gesicht gegen Diskriminierung

Es ehrt mich, dass ich gegen Diskriminierung in der Funktion als Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle Steiermark mitmachen darf – im Namen aller ISOP-SchulsozialarbeiterInnen!

👧KINDERRECHTE👦🏾
Soziale Arbeit ist eine Menschenrechtsprofession. Im Bereich Schulsozialarbeit spielen die Kinderrechte eine zusätzlich wichtige Rolle. Kinder und Jugendliche haben einen Anspruch auf förderliche Entwicklungschancen – da haben Diskriminierungen jeglicher Art keinen Platz! Wir fühlen uns privilegiert die Zukunft unserer Gesellschaft einen Stück auf ihrem Lebensweg begleiten zu dürfen.
❤️ Sandra Jensen

Foto: Anna Molander

 

 

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