12
Dezember
2018

STOP da stimmt was nicht

Im Schuljahr 2017/18 fand an der NMS Algersdorf ein Theaterprojekt zum Thema Zivilicourage statt. Im Workshop stellten die SchülerInnen gemeinsam verschiedene Situationen nach, in denen Aufmerksamkeit für das Umfeld und beherztes Handeln gefragt sind, um andere vor Schaden zu bewahren. Die Szenen wurden filmisch festgehalten und sind auf Youtube verfügbar.

Und hier geht’s direkt zum Film (Dauer: 12:12 Minuten):
https://www.youtube.com/watch?v=op88fyXEXPk&feature=youtu.be

 

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28
November
2018

Neues Buch: Schulsozialarbeit an Grundschulen

Ich habe gerade Post bekommen und freue mich! Es gibt ein neues Buch am Markt:

Schulsozialarbeit an Grundschulen

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Im Teil IV: Praxisbeispiele ist ein Artikel von mir (Sandra Jensen) zu finden: Österreich: Schulsozialarbeit an Volksschulen am Beispiel der ISOP-Schulsozialarbeit Graz

 

 

 

 

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26
November
2018

Der Schulgarten mit Mehrwert

Ein TrauDi!-prämiertes Projekt der ISOP-Schulsozialarbeit

IMG_5235Kind sein braucht Zeit oder auch: Kinder brauchen Zeit und einen sicheren Rahmen/Raum, in dem sie sich selbst ausprobieren, Erfahrungen sammeln und in Kontakt treten können, sowie einen Ort, um ihre Stärken und Schwächen reflektieren und akzeptieren zu lernen. Diesen Rahmen bzw. Ort kann Schule bieten, jedoch ist dieser oft stark durchstrukturiert und starr. Gemeinsam mit der Direktion und der Schulsozialarbeit der NMS Straßgang wurde deshalb im Mai 2018 das Projekt „WIR bauen unseren Schulgarten“ ins Leben gerufen.

Im Projekt Schulgarten(bau) waren die SchülerInnen der 1. und 2. Klassen aktiv an der Gestaltung ihres neuen Schulraumes mitbeteiligt und sie haben sich so einen weiteren Platz für Bildung in Bewegung geschaffen. Für den Schulgarten wurde eine ungenützte Grünfläche auf dem Schulareal umgestaltet, attraktiver, nutzbar und nachhaltig gemacht. Gemeinsam mit dem Fachwissen der MitarbeiterInnen von Jugend am Werk – Jugendpark, mit der finanziellen Unterstützung von Logo Jugendmanagement – Projekt XUND & DU, der Holzpalettenspende von Anton Paar und der Humus & Erde Spende der Graz Holding konnte das Projekt Schulgartenbau umgesetzt werden.

IMG_5233Der Garten wurde von Grund auf demokratisch zusammen mit den SchülerInnen gestaltet und bietet auch für die Zukunft verschiedene Aufgaben- und Lernfelder. Von Anfang an erwünschte Vorteile des Projekts sind, dass die SchülerInnen einen aktiveren Schulalltag haben, sich mehr bewegen und mehr an der frischen Luft sind. Außerdem erlernen sie Verantwortungsgefühl und sie sehen Ergebnisse ihrer Arbeit in den Produkten, die im Garten wachsen und mit deren Hilfe sie im Kochunterricht einer gesunden Ernährung näher kommen.

So verschieden Brombeersträucher oder Chillipflanzen sind, so verschieden sind auch ihre Bedürfnisse, was Zeit, Pflege und Dünger betrifft. Für die eine Pflanze ist Regen von oben förderlich, für die nächste ohne Bedeutung und für manche sogar schädlich. Auch Kinder brauchen Zeit, Zeit um ihre Ressourcen und Stärken kennen zu lernen, sich auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Hierfür wird der Schulgarten als zusätzlicher Lernraum dienen.

Am 16. November 2018 wurde unser Projekt im festlichen Rahmen der Kinderrechtegala im Grazer Dom im Berg mit der TrauDi!, dem Steirischen Kinderrechtepreis geehrt.

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19
November
2018

Eine TrauDi! für ein Projekt der ISOP-Schulsozialarbeit

Am 16. November 2018 war es wieder so weit: Im Grazer Dom im Berg fand die große Kinderrechtegala statt. Höhepunkt des Abends war wie immer die Verleihung des Steirischen Kinderrechtepreises TrauDi!, der von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Steiermark gemeinsam mit dem Kinderbüro alljährlich vergeben wird an Projekte und Initiativen, „die sich bei der Verwirklichung eines Kinderrechtes besonders verdient gemacht haben“. Wir freuen uns sehr, dass auch heuer wieder ein Projekt der ISOP-Schulsozialarbeit ausgezeichnet wurde.

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„WIR bauen unseren Schulgarten“ an der NMS Straßgang holte den 3. Preis in der Kategorie Kindergarten und Schule. Das Projekt wurde ausgehend von einer gemeinsamen Initiative von der Schulsozialarbeiterin Julia Rabl und Direktion umgesetzt und hatte zum Ziel, den SchülerInnen neuen Raum für Bildung in Bewegung zu geben. Die SchülerInnen der 1. und 2. Klassen selbst durften diesen neuen Lernraum gemeinsam gestalten, sich dabei ausprobieren und Natur neu erleben. Ein ausführlicher Beitrag über das Erfolgsprojekt folgt in Kürze auf diesem Blog.

Wir sind glücklich darüber, dass unsere Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trägt und mit dem Steirischen Kinderrechtepreis TrauDi! nun auch öffentlich gewürdigt wird. Ein herzliches Danke an die JurorInnen – groß und klein – die für uns gestimmt haben!

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10
Oktober
2018

Das Aufgabenprofil der Schulsozialarbeit

In Österreich ist Schulsozialarbeit immer noch ein relativ neues Arbeitsfeld. Die Vorstellungen darüber, was sie leisten soll, gehen nicht nur in der Politik, sondern oft auch bei den diversen Akteuren im Schulsystem stark auseinander. Damit Schulsozialarbeit nicht zwischen diesen teils widerstreitenden Interessen aufgerieben wird und professionell arbeiten kann, ist es besonders wichtig, ihr ein klar umrissenes und österreichweit einheitliches Profil zu geben bzw. es basierend auf Erfahrungen weiterzuentwickeln. Dieser Aufgabe widmet sich die Arbeitsgruppe Schulsozialarbeit der Österreichischen Gesellschaft für Soziale Arbeit, kurz ogsa.

Jüngstes Ergebnis der regelmäßigen Treffen der AG Schulsozialarbeit ist das detaillierte Aufgabenprofil, das die TeilnehmerInnen im Juni 2018 ausgearbeitet und formuliert haben. Es begnügt sich nicht mit einer einfachen Definition von Schulsozialarbeit, sondern geht ausführlich auch auf die wichtigsten Zielsetzungen, Methoden und Handlungsprinzipien bei der Arbeit an den Schulen ein. Außerdem legt es organisatorische Rahmenbedingungen betreffend Tätigkeitsort, Dienstaufsicht und Fachaufsicht fest, die sich als besonders sinnvoll für professionelle Schulsozialarbeit erwiesen haben.

Zum vollständigen Aufgabenprofil der Schulsozialarbeit auf der ogsa-Seite »

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2
Oktober
2018

Social Business Night Run 2018

2. Platz für „ISOP School Runners“

Am 27. September war es wieder soweit: Zum siebenten Mal lud das Netzwerk der Beschäftigungs-betriebe Steiermark dazu ein, „laufend ein soziales Zeichen zu setzen“. Auch dieses Mal ließen es sich die ISOP-SchulsozialarbeiterInnen natürlich nicht nehmen, den 5 km langen Rundkurs ums Schloss Eggenberg mit mehreren Dreierteams in Angriff zu nehmen – für karitative Zwecke. Der zweite Platz, den unser Team „ISOP School Runners“ bestehend aus Nicolina Bek, Eva Heber und Sandra Jensen erringen konnte, machte daher gleich doppelt Freude.

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26
Juni
2018

Wir verlosen ein Exemplar des Buchs „Fit und fair im Netz“

Version 2Am 14. Juni hat Felix Rauh hier auf unserem Blog sein im Schweizer hep-Verlag erschienenes Buch Fit und fair im Netz. Strategien zur Prävention von Sexting und Cyberbullying vorgestellt. Zu unserer Freude stellt der Verlag ein Freiexemplar des Buches für unsere LeserInnen zur Verfügung.

Also wer gern mehr darüber erfahren möchte, welche Möglichkeiten wir haben, um unsere Kinder in der digitalen Welt zu begleiten und zu schützen, hat jetzt die einmalige Chance, das Buch zu gewinnen!

Und so geht’s:

Einfach bis spätestens 6.7.2018 eine E-Mail mit dem Betreff: Buchverlosung an schulsozialarbeit@isop.at senden. Wir wählen dann aus den EinsenderInnen nach dem Zufallsprinzip eine/einen GewinnerIn aus.

Viel Glück!

Teilnahmebedingungen:
1. Die TeilnehmerInnen erklären sich ausdrücklioch damit einverstanden, dass wir bekanntgegebene Daten (Name, E-Mail-Adresse, Postanschrift) für die Dauer der Abwicklung der Verlosung speichern und im Gewinnfall an den Autor bzw. seinen Verlag in der Schweiz weitergeben.
2. Die Verlosung erfolgt nach dem Zufallsprinzip und ist nicht öffentlich.
3. Eine Barablöse des Gewinns ist nicht möglich.
4. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

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25
Juni
2018

SIM Evaluation der Schulsozialarbeit In der Steiermark 2014

Diesen Blogbeitrag haben wir vergessen zu veröffentlichen! Daher erst jetzt! Die Evaluierung für 2015-2018 ist bald abgeschlossen und wir freuen uns auf die Ergebnisse!

[SIM Steiermark]

Seit Aufnahme ihrer Tätigkeit wird die ISOP-Schulsozialarbeit wissenschaftlich begleitet und regelmäßig evaluiert. In ihrem neuesten Bericht mit dem Titel Evaluation der Schulsozialarbeit in der Steiermark [SIM Steiermark] verröffentlicht die Sozialpädagogik am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzen-Universität Graz ihre Evaluierungsergebnisse für das Schuljahr 2012/13. Im Beobachtungszeitraum wurden LehrerInnen, SchülerInnen und SchulsozialarbeiterInnen an sieben Neue Mittelschulen und drei Volksschulen in Graz befragt und ihre Antworten mit jenen aus früheren Evaluierungen verglichen.

Ganz allgemein zeichnet der Bericht ein sehr positives Bild von ISOP-Schulsozialarbeit. Sowohl Akzeptanz als auch Bekanntheit des Angebots der SchulsozialarbeiterInnen an ihren Schulen erhöhten sich im Beobachtungszeitraum ausgehend von einem bereits hohen Niveau. Kooperation und Zusammenarbeit zwischen SchulsozialarbeiterInnen und LehrerInnen intensivierten sich stark, was von allen Seiten als sehr positiv bewertet wurde. Alle Beteiligten bemerkten eine positive Veränderung des Schulklimas und der Konfliktkultur an den Schulen. Kaum überraschend zeigten sich daher SchülerInnen ebenso wie LehrerInnen und Eltern durchwegs zufrieden bis sehr zufrieden mit den Leistungen der Schulsozialarbeit und empfanden sie als willkommene Entlastung bzw. Hilfestellung. Alle Beteiligten wünschten sich mehr Schulsozialarbeit an den Schulen, d.h. mehr Personal mit mehr Stunden an ihren Schulen.

Die Hauptproblempunkte von Schulsozialarbeit, wie sie derzeit durchgeführt wird, blieben im Vergleich zu früheren Evaluierungsperioden unverändert und können in einem Satz zusammengefasst werden: Der Bedarf an Schulsozialarbeit ist weit höher als die vorhandenen Ressourcen!

SIM_Evaluation_Schulsozialarbeit_2014Bugram, Christina; Gspurning, Waltraud; Heimgartner, Arno; Hofschwaiger, Verena; Pieber, Eva Maria; Stigler, Valentin (2014): Evaluation der Schulsozialarbeit in der Steiermark (SIM Steiermark). Graz.

Download:
http://sozialeforschung.at/SIM_Evaluation_Schulsozialarbeit_2014.pdf

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14
Juni
2018

Buchtipp: Fit und fair im Netz

Ein Gastbeitrag von Felix Rauh

Fit und fair im Netz

Strategien zur Prävention von Sexting und Cyberbullying

hep-Verlag, Bern/Schweiz, ISBN 978-3-0355 0479-8

Version 2Smartphones, Social-Media, Apps und Chats haben unser Zusammenleben gehörig umgekrempelt und beeinflussen auch den Schulalltag. Einerseits wirken sie bereichernd, alltagserleichternd, bieten Chancen und machen Spass. Anderseits haben schon viele Lehrpersonen und Schulsozialarbeitende Lernende durch nervenzehrende Onlineschwierigkeiten begleitet. „Fit und fair im Netz“ widmet sich der Frage, wie Schule und Eltern die Heranwachsenden begleiten können, damit sie sozialkompetent mit den digitalen Kommunikationstechnologien umgehen und sich vor möglichen Gefahren wie Cybermobbing und Sexting schützen lernen.

„Fit und fair im Netz“ besteht aus 18 Kapitel, welche Lehrkräften, Schulsozialarbeitenden und Eltern Hintergrundwissen zur konstruktiven Diskussion mit Kindern und Jugendlichen bieten. Dem Buch beigelegt sind zwei grossformatige Faltplakate mit den illustrierten Bildergeschichten „Heisser Sommer“ und „Eintätowiert“.

Der Autor, selber praktizierender Schulsozialarbeiter und systemisch-lösungsorientierter Berater, fokussiert mögliche Problemfelder und widmet sich deren ressourcenorientierter Lösung. Er beschäftigt sich nicht mit den allerneusten Entwicklungen im Bereich Social-Media, denn diesen Service können einschlägige Blogs und Internetseiten tagesaktuell bieten.

Der im Buch beschriebene Klassenworkshop „Fit und fair im Netz“

–      beschreibt eine konkrete Möglichkeit, Schüler/-innen für die Thematik zu sensibilisieren

–      wird zur Durchführung in (ev. neu formierten) Klassen von ca. 10- bis 14-Jährigen empfohlen

–      besteht aus drei Teilen (Sensibilisierung, Information, Partizipation)

–      ist über die Verlagsseite downloadbar (Vorlagen zur individuellen Anpassung)

–      baut auf den dem Buch beigelegten illustrierten Bildergeschichten auf

–      kann in einzelnen Klassen durchgeführt werden, entfaltet aber eine besonders gute Wirkung, wenn er in allen Klassen eines Jahrgangs durchgeführt wird und somit alle über den gleichen Informationsstand verfügen

–      fördert das positive, konstruktive Kennenlernen und Zusammenleben, on- wie offline.

–      fördert einen partizipativen Einbezug aller relevanten Beteiligten (Schüler/-innen, Mütter, Väter, Lehrerinnen, Lehrer, Schulsozialarbeit)

–      bietet die Möglichkeit, eine zentrale Ansprechstelle vorzustellen (z. B. Schulsozialarbeit), welche in schwierigen Situationen klassenübergreifend beratend helfen kann

–      orientiert sich nicht nur am – problembedingt – Negativen, sondern bewusst auch an vorhandenen Ressourcen und Gelingendem

–      ermöglicht die partizipative Erarbeitung eines Kodex’ für Fairness im Netz; dieser bietet bei auftretenden Schwierigkeiten eine gute Hilfestellung zur Problemlösung.

Der Klassenworkshop ist so gestaltet, dass Schüler/-innen das Vertrauen spüren, dass sie einen wichtigen Beitrag zum guten Zusammenleben leisten. Durch Zwischenschritte erhalten sie die Bestätigung, dass sie sich auf dem guten Weg zum Ziel zu befinden. Sie werden bestärkt, sich nicht vorrangig für die Erwachsenen, sondern vor allem für sich und die eigene Klasse zu verändern oder zu engagieren.

Die Zeitschrift für Medienpädagogik „merz“ schreibt zum Buch: „Das Handbuch zeichnet sich durch viele Informationen und nützliche Hinweise zur Mediennutzung aus und leistet mit anschaulichen Anekdoten, Zitaten der Jugendlichen selbst oder beispielhaften Aufklärungsgesprächen einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von Medienkompetenz. Beeindruckend an der Aufarbeitung der gesamten Publikation ist die hohe Verständlichkeit für eine breite Zielgruppe.“ (1. 2017)

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28
Mai
2018

Positionspapier von dem Schulsozialarbeitsverband in der Schweiz

In der Schweiz gibt es eine längere Tradition von Schulsozialarbeit und ein Schulsozialarbeitsverband ist bereits gegründet. Unsere Bereichsleiterin Sandra Jensen ist Mitglied bei SSAV und darf an jeder Menge spannender Informationen teilnehmen! Im Sinne der Stärkung der Schulsozialarbeit, gibt es auch in der Schweiz Positionspapiere. Hier ist ein Beispiel ssav gegen mobile ssoa .

 

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