7
Dezember
2016
P1020489

Mehr Wohlbefinden in der Schule durch das Projekt “SchülerInnenparlament”

P1020489Mitbestimmung und Partizipation von Kindern und Jugendlichen sind wichtige Faktoren, die vor allem im Handlungsfeld Schule nicht fehlen dürfen und die maßgeblich zu einem gesunden Lernalltag und Wohlbefinden in der Schule beitragen. Seit rund drei Jahren werden an der NMS Dr. Renner deshalb regelmäßig Sitzungen des SchülerInnenparlaments einberufen. Das SchülerInnenparlament stellt für Kinder und Jugendliche eine sinnvolle Möglichkeit dar, ihre Wünsche und Anliegen zu äußern, an einem Mitbestimmungsprozess teilzuhaben, gehört und ernst genommen zu werden, aber auch soziale, emotionale und gesundheitliche Kompetenzen zu fördern und zu stärken.

Im SchülerInnenparlament beschäftigten sich Kinder und Jugendliche mit wichtigen Aspekten rund um das Lebensfeld Schule und bringen Ideen und Wünsche ein, wie ihr Schulalltag zu ihrer gesundheitlichen, seelischen Entwicklung positiv beitragen kann. An der NMS Dr. Renner wird zweimal pro Schuljahr ein SchülerInnenparlament abgehalten, bei dem je nach Jahresschwerpunkt der Schule wichtige Themen und Aspekte diskutiert und demokratisch abgestimmt werden. Geleitet und mitgestaltet wird das SchülerInnenparlament von der Schulsozialarbeiterin und der Beratungslehrerin. Jede Klasse wird von ihrer/m KlassensprecherIn und der/dem KlassensprecherstellvertreterIn vertreten. Die Schülerinnen und Schüler lernen so nicht nur demokratische Prozesse kennen und Ideen und Wünsche ihrer Klasse zu vertreten, sondern auch Teil des Gestaltungsprozess Schule zu sein.

Um die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler an der NMS Dr. Renner in Graz zu erheben, wurden zahlreiche Gespräche mit SchülerInnen, LehrerInnen und schulexternen Personen geführt. Anhand dieser Gespräche wurde schließlich ein Fragebogen erstellt, der von jedem/r SchülerIn ausgefüllt werden sollte. Erhoben wurde unter anderem die Themen Zufriedenheit in der Schule, Pausengestaltung, gesunde Ernährung und Sport. Den Abschluss des Fragebogens bildeten offene Fragen, die darauf abzielten, Wünsche und Beschwerden, sowie Verbesserungsvorschläge der Schülerinnen und Schüler zu erfahren.

Im Unterrichtsfach „Soziales Lernen“ erarbeiteten die LehrerInnen den Fragebogen mit den SchülerInnen und fassten die wichtigsten Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Anliegen der Klassen zusammen. Alle Vorschläge wurden schließlich von den KlassensprecherInnen in das SchülerInnenparlament getragen, bei dem die Schulsozialarbeiterin und die Beratungslehrerin nochmals die Punkte bearbeiteten.

Die SchülerInnen zeigten großes Interesse an Veränderungen im Schulhaus wie zum Beispiel einer bunteren Wandgestaltung, mehr Sauberkeit des WC`s, einer Kletterwand oder Tische und Bänke im Freien. Weiters bestand der Wunsch, den Milchautomaten zu reaktivieren und die Unterrichtszeiten zu verändern.

Viele Wünsche der SchülerInnen konnten im Schulforum angesprochen und auch umgesetzt werden: So wurde zum Beispiel eine weitere Pause eingeführt, der Milchautomat reaktiviert und Pläne für die Wandgestaltung erarbeitet. Die SchülerInnen leisteten somit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung in ihrer Schule und lieferten Anregungen wie auch Gesundheit in den Schulalltag integriert werden kann.

Wir freuen uns, dass wir für dieses Projekt bei der diesjährigen Kinderrechte-Gala eine TrauDi!, den steirischen Kinderrechtepreis entgegennehmen durften:

Preisträger_ISOP_Parl

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
28
November
2016
didifelix_quer

Einladung zum Dialog “Mobbing und Ausgrenzung”

anlässlich des Theaterstückes „Dicke Didi, Fetter Felix“

am Mo 5. Dezember um 18:00 im TaO! | Ortweinplatz 1

didifelix (1)_tao_c.nestroy_mIn Christine Nöstlingers Geschichte „Dicke Didi, Fetter Felix“ geht es um die Beziehung zweier übergewichtiger Kinder zueinander, zu ihrer Umwelt, um Annahmen und Vorurteile, denen sie ausgesetzt sind. Das TaO! nimmt das Stück als Impuls für einen ExpertInnen-Dialog, bei dem wir im Anschluss an die Aufführung über die Themen Ausgrenzung und Mobbing, die aktuelle Situation an Grazer Schulen und Maßnahmen und Entwicklungen sprechen möchten.

Wie gehen junge Menschen miteinander um – hatte Österreich doch laut OECD-Studie 2015 die höchste Mobbing Rate Europas? Wie hat sich das Miteinander seit 1982 – dem Erscheinen von Nöstlingers Roman – verändert? Welche aktuellen Maßnahmen gibt es, welche funktionieren, welche sind in Planung? Was kann Literatur oder Theater zu pädagogischen Themen beitragen?

Foto: Clemens Nestroy

Über ihre Erfahrungen, Initiativen, persönlichen Erlebnisse und Einschätzungen diskutieren im Anschluss an die Vorstellung:

Petra Gründl | Kinder und Jugendanwaltschaft Steiermark
Heidi Bassin | Friedensbüro Graz
Sandra Jensen | ISOP SchulsozialarbeiterInnen
Sabine Fuchs | Hochschulprofessorin für Kinder- und Jugendliteratur
Vertreterin der Schulpsychologie
LandesschülervertreterIn

Eintritt: Freiwillige Spende

Als Publikum geladen sind alle Interessierten, Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen in diesem Kontext arbeiten, besonders LehrerInnen und DirektorInnen, SozialarbeiterInnen und PsychologInnen, Eltern und Kinder, sowie alle Theaterschaffende.

Wir bitten um Anmeldung unter: a.frizberg@tao-graz.at | 0316 84 60 94 | www.tao-graz.at

Zum Stück: Didi und Felix können sich anfangs eigentlich gar nicht ausstehen. Eigentlich kann sie niemand so richtig ausstehen, denn wer dick ist und nicht schnell rennen kann, ist beim Spielen nur hinderlich. Oder im Schwimmbad. Oder beim Wandertag. Aber in ihrer Not solidarisieren sich die beiden Außenseiter und werden Freunde. Doch als Felix nach wochenlanger Mumps-Auszeit, um einiges dünner, wieder in die Schule gehen darf, will er von der dicken Didi plötzlich nichts mehr wissen. Dicke Didi, Fetter Felix wir im TaO! anlässlich des 80. Geburtstages von Christine Nöstlinger inszeniert.

TAO

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
24
November
2016
Buchpräsentation die Muslimische Welt in deutschsprachigen Schulen

Buchempfehlung

Wir haben eine Zeitlang unseren Blog vernachlässigt. Im Moment passiert so viel worüber wir berichten wollen und wir holen einiges nach! Jaqueline Eddaoudi beschreibt hier ihr neu erschienenes Buch:

 „Die muslimische Welt in deutschsprachigen Schulen – Ideen für ein gelingendes gemeinsames Lernen“

In meinem Buch, das ich am 29.11. 2016 um 19 Uhr im Afro- Asiatischen Institut Graz, Leechgasse 24, Graz präsentieren werde, habe ich jene Fragen aufgegriffen, die im Laufe meiner Tätigkeit als Workshop-Referentin von Lehrenden am häufigsten gestellt wurden, wie:

 

  • Wie sehen Erziehung und Bildung in der muslimischen Welt aus?
  • Was bedeutet dies für das Schulleben hier?
  • Was prägt das Alltagsleben?
  • Lernen Kinder aus muslimischen Kulturen anders?
  • Welche Materialien zur Unterstützung gibt es?
  • Was bedeutet interkulturelles Handeln?
  • Wie kann Elternarbeit aussehen?
  • Wie ist das mit den Frauen und dem Islam?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es?

 

In den 14 Kapiteln finden Sie Hintergrundwissen zu Lebens-, Sicht- und Denkweisen in den muslimischen Kulturen, Ländersteckbriefe, einen Erfahrungsbericht sowie Fragen zum Nachdenken und Einfühlen.

 

Patentlösungen gibt es, wie überall, keine. Doch wenn Sie sich und andere verstehen, eröffnen sich verschiedene individuelle Lösungsmöglichkeiten. Dazu werden im Buch unterschiedliche Ansätze vorgestellt und auch die Chancen der Vielfalt sichtbar gemacht, damit Lehrende Unterstützung für ihre oftmals komplexe Aufgabe finden, die nächste Generation gut in die Gesellschaft von morgen zu begleiten.

 

 

 

 

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
21
November
2016
preisverleihung

TrauDi! Kinderrechtepreis für die ISOP-Schulsozialarbeit

Bei der diesjährigen Gala der Kinderrechte am 17. November im Dom im Berg in Graz wurden Projekte und Personen, die Schutz und Geborgenheit für Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen, mit dem Kinderrechtepreis TrauDi! prämiert.

Wir freuen uns und sind stolz, dass auch heuer wieder zwei Projekte der ISOP-Schulsozialarbeit  mit einer TrauDi! ausgezeichnet wurden.

preisverleihung

Den begehrten 1. Preis in der Kategorie „Projekte in Schulen und Kindergärten“ erhielt das Projekt „Jugend(t)raum“:  Raum und Zeit für Erholung, Kommunikation, Spaß und Spiel bietet der Jugend(t)raum an der NMS Albert Schweitzer. Ziel dieses Projekts war und ist ein niederschwelliger Zugang zu den Unterstützungsangeboten der Schulsozialarbeit in einem von den SchülerInnen selbstbestimmten Rahmen und Umfang.

Das SchülerInnenparlament „Gesundheit und Wohlbefinden in der Schule“ an der NMS Dr. Renner wurde mit dem 2. Preis der gleichen Kategorie ausgezeichnet. Bei diesem Projekt beschäftigten sich Kinder und Jugendliche mit Faktoren, die im Handlungsfeld Schule nicht fehlen dürfen, nämlich mit den Aspekten Wohlbefinden, Gesundheit und auch Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Ziel war eine Stärkung der sozialen, emotionalen und gesundheitlichen Kompetenzen und eine Förderung des gesunden Lernalltags im Schulsystem.

Die Auszeichnung dieser Projekte mit dem Kinderrechtepreis stellt für die ISOP-Schulsozialarbeit eine besondere Anerkennung der Arbeit für Kinder und Jugendliche dar.

Die Projekte werden auf dem Blog in Kürze in detaillierter Form präsentiert.

 

 

 

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
16
November
2016
FB Foto

Die muslimische Welt in deutschsprachigen Schulen

Buchpräsentation und Diskussion

Die muslimische Welt in deutschsprachigen Schulen – Bereicherung, Überforderung oder sind wir ohnehin alle gleich? Die Autorin, Jaqueline Eddaoudi, diskutiert mit Sandra Jensen, Leiterin der Schulsozialarbeit ISOP, Ideen für ein gelingendes Zusammenleben. Ein Buch (nicht nur) für LehrerInnen. Das Buch bietet Hintergrundwissen zu Lebens-, Sicht- und Denkweisen in den muslimischen Kulturen, betrachtet aus den verschiedensten Perspektiven. Mit diesem Buch haben Lehrerinnen und Lehrer eine wertvolle Ressource für den Umgang mit Herausforderungen, die die kulturelle Vielfalt im Zusammenleben mit sich bringt. Diese Handreichung kann PädagogInnen in ihrer wichtigen Aufgabe unterstützen, die nächste Generation gut in die Gesellschaft von morgen zu begleiten.

Moderation: Mag.a Sandra Jensen, Leiterin der Schulsozialarbeit
Musikalische Umrahmung: Samar

Wann: Dienstag, 29. November 2016, 19:00 Uhr
Wo: Afro-Asiatisches Institut, Leechgasse 24, 8010 Graz

Herzlich willkommen!
Logo_pos

 

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
14
November
2016
stairs-99829_1920

Prozessorientierung

stairs-99829_1920

Praktisch bedeutet Prozessorientierung, dass nicht nur einzelne Interventionen gesetzt werden, sondern dass die Umsetzung von Veränderungen, z.B. im Verhalten, begleitet wird. Diese Begleitung besteht darin, eine Lösung zu finden, die für alle Beteiligten funktioniert, und dann die Kinder in der Umsetzung so zu bestärken, dass sie ihre eigene Unsicherheit überwinden und auch den Widerstand der anderen, die mit der Veränderung vorerst nicht umgehen können, aushalten können. Zur Prozessorientierung gehört auch die Vermittlung zwischen dem begleiteten Kind und seiner Umgebung. Besonders wichtig ist, zu kommunizieren, dass große Veränderungen nicht über Nacht geschehen, und dass Geduld und Unterstützung nötig sind, bis der Veränderungsprozess wirklich vollzogen ist.

Diese Geduld und Unterstützung sind deshalb so notwendig, weil die angestrebten Veränderungen oft in der Änderung von jahrelang erprobten Verhaltensweisen bestehen. Erwachsene erwarten häufig, dass die Veränderung sofort passiert. Die Zeit, die für diesen Prozess benötigt wird, ist jedoch individuell verschieden und hängt stark von der Unterstützung ab, die die/der SchülerIn während des Prozesses erfährt.

Als Ansprechpersonen jederzeit verfügbar, stellen die SchulsozialarbeiterInnen eine Kontinuität dar, die für Kinder und Jugendliche in mannigfaltiger Weise dringend notwendig ist. Darüber hinaus befähigt diese Präsenz, das Geschehen an der Schule zu beobachten und bei Gewaltvorfällen oder in persönlichen Krisen sofort einzugreifen, Probleme anzusprechen und Unterstützung anzubieten.

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
7
November
2016

Grundsatzpapier zur Schulsozialarbeit in Österreich

Es war keine leichte Aufgabe Länder- und Trägerübergreifend im Rahmen von OGSA (Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit) ein Grundsatzpapier zur Schulsozialarbeit zu entwickeln. Wir haben es aber geschafft! aktuelles Grundsatzpapier SchuSo 13_10_2016 ist das Ergbnis! Über Rückmeldungen freuen wir uns!

 

 

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
17
Oktober
2016
DSC04901

Die Jahreshighlights Schuljahr 2015/16 an unseren Schulen

Darüber dass Projekte, die von den ISOP SchulsozialarbeiterInnen an ihren Schulen initiiert und durchgeführt wurden, in diesem Schuljahr mit Preisen ausgezeichnet wurden, haben wir schon bei den öffentlichkeitswirksamen Höhepunkten des Jahres berichtet.

Aber nicht nur auf diese Würdigung unserer Arbeit, sondern auch auf die Projekte selbst – die Kreativwerkstatt an den NMS St. Peter und Karl Morre in Graz (österreichischer Kinderschutzpreis „MYKI“), das Musical „Let the Show Begin“ an der NMS Mürzzuschlag sowie das Buddy-Projekt an mehreren NMS in Graz und in Bruck/Mur (jeweils ein „TrauDi! – der steirische Kinderrechtepreis“) und das Schülerparlament an der NMS Dr. Renner in Graz („GRAZIA“ Kinderschutzpreis der Stadt Graz) –  dürfen wir mit Recht stolz sein!

Weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit ist an allen Schulen auch sonst noch viel passiert. Hier ein paar Highlights:

Unter dem Titel „Krank auf Handy – Blocks, Challenges und Likes im Klassenzimmer“ fand mit SchülerInnen der 2. Klassen der NMS Albert Schweitzer in Graz eine Theaterwoche statt. Dabei arbeiteten die SchülerInnen gemeinsam mit dem Kulturpartner InterACT (Martin Vieregg) und Schulsozialarbeit am Thema Handy und Social Media.

Krank auf Händy

 

Die Schulsozialarbeit der NMS Mürzzuschlag durfte das ganze Schuljahr die 2a im Unterrichtsfach „Soziales Lernen“ begleiten und einmal im Monat  im „JugendKulturZentrum HOT“ in Mürzzuschlag 5 Unterrichtseinheiten abhalten. Diese Projekttage standen unter dem Motto „Wir werden eine Gemeinschaft“ und „Wie bin ich? – So bin ich!“.

Unbenannt

 

Einmal pro Monat veranstaltet die Schulsozialarbeit der NMS Kapfenberg Stadt in Kooperation mit dem Jugendzentrum „Bunte Fabrik“ Kapfenberg einen Girlsday.

Girls Day

 

Im Rahmen der Kooperation von Schulsozialarbeit mit den MusiklehrerInnen und einigen anderen Personen aus dem LehrerInnenteam der NMS Eisenerz wurde mit den SchülerInnen über sechs Monate ein „Schoolsical“ unter dem Motto „Time to say Goodbye“ erarbeitet und einstudiert. Die Musicalaufführung fand am 2. Juni.2016 im Innerberger Gewerkschaftshaus statt.

Schoolsical

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
6
Oktober
2016
Bild1

Außerschulische Jugendarbeit und Gesundheitskompetenz

Jugendzentren, Jugendinfos und die mobile Jugendarbeit fördern die Gesundheitskompetenz Jugendlicher

Ein Gastbeitrag von Mag.a Daniela Kern-Stoiber, MSc
Geschäftsführerin bOJA –
BUNDESWEITES NETZWERK OFFENE JUGENDARBEIT

Jugendliche in Österreich, vor allem bildungsferne und sozial benachteiligte, weisen eine geringe Gesundheitskompetenz auf. Im europäischen Ranking liegt unser Land auf dem vorletzten Platz.

Gesundheitskompetenz ist die Fähigkeit, im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Bild1Ausgewählte Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit (Jugendzentren, Jugendtreffs, mobile Jugendarbeit) und die Jugendinformationsstellen in der Steiermark, Salzburg und Tirol erarbeiteten Leitfäden zur Förderung der Gesundheitskompetenz in ihren Organisationen. Hauptziel ist die Stärkung der gesundheitlichen Chancengerechtigkeit von jungen Menschen in Österreich. Jugendinfos und Jugendzentren sollen so zu gesundheitskompetenten Settings werden, in denen Mädchen und Burschen sich in einem gesunden Umfeld bewegen können und einen Rahmen finden, in dem sie sich zu gesundheitskompetenten jungen Menschen entwickeln.

Begleitend zu den Leitfäden finden Veranstaltungen, Fortbildungen und Projekte zu Gesundheitskompetenz in der außerschulischen Jugendarbeit statt. In diesen werden die Inhalte der Leitfäden vermittelt und in den Alltag der Jugendarbeit integriert. Ein Online-Tool zum Selbstcheck dient den Einrichtungen dazu, sich mit Gesundheitskompetenz auseinanderzusetzen und Maßnahmen zu etablieren, die die Gesundheitskompetenz sowohl der jugendlichen Nutzer_innen als auch der Beschäftigten verbessern. Leitfäden, Selbstcheck und alle Projektinfos finden sich auf: www.boja.at/gesundheit und www.jugendinfo.at/gesundheit.

Projektumsetzer_innen in der Steiermark sind die WIKI Kinderbetreuungs GmbH, die LOGO JUGEND. INFO und der Steirische Dachverband der Offenen Jugendarbeit.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familien und Jugend, dem Fonds Gesundes Österreich sowie dem Sportministerium unterstützt.

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar
12
September
2016

ISOP-Benefiz für Flüchtlinge: Hader spielt Hader

Diesen Freitag findet in Graz (Dom im Berg) eine ISOP-Benefiz für Flüchtlinge statt. Einlass 19:30,beginn 20:00.

Eintritt: 25.- EUR an der Abendkassa (Dom im Berg)
22.- EUR im Vorverkauf bei ISOP, Dreihackengasse 2, 8020 Graz, Tel.: 0316/76 46 46

Für mehr Info: www.isop.at/2016/isop-benefiz-fuer-fluechtlinge-hader-spielt-hader/

nicht vergessen: the more, the merrier ; )

Weiterlesen | Hinterlasse einen Kommentar