18
Mai
2021

Extremismus & Radikalisierung im Jugendalter

Jugendliche suchen im Laufe ihres Erwachsenwerdens nach Zugehörigkeit, Halt und Anerkennung, diese Phase wird auch als Identitätsfindung bezeichnet. In dieser Phase können Jugendliche besonders empfänglich für extremistische Gruppen und deren Ideologien sein, wenn sich die jungen Erwachsenen von ihrem Umfeld unverstanden, benachteiligt oder ausgegrenzt fühlen. Dies nutzen extremistische Gruppierungen gezielt aus, um junge Menschen von ihren Ideologien zu überzeugen, bis hin zur Ausübung bzw. Anstiftung von Gewalttaten. Der Anschluss Jugendlicher an eine extremistische Gruppierung ist oftmals eine Provokation oder Rebellion, eine Suche nach Aufmerksamkeit und Zeichen einer persönlichen Sinnkrise. Die Gründe für eine Radikalisierung können unterschiedlich sein, Frustration, Probleme daheim oder in der Schule, Diskriminierung, aber auch fehlende Zukunftsperspektiven sind gefundenes Fressen für extremistische Gruppierungen, die Jugendliche mit ihren Ideologien ködern.

Radikalisierung kann in ganz unterschiedlichen Formen ablaufen, doch gibt es einige Hinweise und Verhaltensweisen von Jugendlichen, die auf eine Radikalisierung hindeuten, wie beispielsweise wenn der Kontakt zu bisherigen Freund*innen abgebrochen wird, sich die Lebensweise massiv ändert, einschlägige Seiten oder Foren im Internet besucht werden, das Ansprechen auf die „neue“ politische oder religiöse Überzeugung eine aggressive Reaktion auslöst und wenn Gewalt verherrlicht wird.

Deshalb ist es wichtig Jugendliche für dieses Thema zu sensibilisieren. Zu diesem Zweck, bietet die Präventionsmanagerin Andrea Hriberschek –auf Wunsch auch online– zweistündige Workshops an Schulen an, deren Ziel es ist, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen praxisrelevantes Basiswissen zu vermitteln. Dabei stehen insbesondere Radikalisierungsprozesse von jungen Menschen aus dem rechtsextremen und dschihadistischen Spektrum im Fokus.

Kontakt für nähere Informationen zu den Workshops:
Mag.a Andrea Hriberschek
Telefon: 0660 /4727537
E-Mail: office@praeventionsmanagerin.at

 

 

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