21
Dezember
2021

Weihnachten im Schuhkarton

Eine Aktion in der PTS Eisenerz

Die ISOP-Schulsozialarbeit und die Jugendlichen der PTS Eisenerz haben, passend zur Weihnachtszeit, bei der Aktion – Weihnachten im Schuhkarton von ,,Samaritians Purse – die barmherzigen Samariter“ teilgenommen. Weihnachten im Schuhkarton ist eine weltweit beliebte Geschenkaktion und bereitet Kindern aus ärmlichen Verhältnissen eine Freude und das auf so einfache und faszinierende Art und Weise, da sie eine Überraschung in Form eines Schuhkartons erhalten. Diese Schuhkartons werden, entsprechend der selbstgewählten Altersgruppe des zu beschenkenden Kindes, mit Kleidung, Hygieneartikel und Co befüllt. Sind die Schuhkartons bepackt, kann man diese österreichweit bei bestimmten Standorten abgeben. Die Schuhkartons aus dem Sammellager in Österreich werden dann in Osteuropa verteilt. Die ISOP Schulsozialarbeit und die Jugendlichen der PTS Eisenerz haben durch diese Aktion dazu beigetragen, andere Kinder zum Strahlen zu bringen. Vielen Dank an die Schüler*Innen der PTS Eisenerz für den tollen Einsatz! Eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit wünscht die ISOP – Schulsozialarbeit!

 

 

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7
Dezember
2021

Wie reagieren, wenn Kinder im Internet nicht altergerechte Inhalte konsumieren (wollen)?

Kurz vor den Herbstferien hat unser Subunternehmer und Kooperationspartner „sofa – Verein für Schulsozialarbeit“, der mehrere Pflichtschulen im Bezirk Graz-Umgebung betreut, einen Elternbrief ausgesandt. Darin finden sich hilfreiche Tipps, wie Erwachsene, insbesondere Eltern und Erziehungsberechtigte damit umgehen können, dass Kinder und Jugendliche im Internet einfachen und schnellen Zugang zu nicht altersgerechten, oft verstörenden oder sogar traumatisierenden Inhalten in Videospielen und Streamingdiensten haben. Da es sich dabei um ein hochaktuelles Thema handelt, das für sehr viele interessant ist, gibt es den Text des Elternbriefs hier zum Nachlesen.

Liebe Eltern,
liebe Erziehungsberechtigte,

wir möchten Sie mit diesem Informationsschreiben auf eine Problematik hinweisen, die uns vermehrt aufgefallen ist und über die wir Sie wie folgt informieren möchten:

Immer wieder kommt es vor, dass Schüler*innen bei der Nutzung unterschiedlicher Medien auf Themen stoßen, die nicht passend für ihre Altersgruppe sind, da sie Gewalt, Straftaten und verstörende Inhalte zeigen. Dies bezieht sich nicht nur auf Videospiele, welche erst ab 14, 16 oder 18 Jahren freigegeben sind, sondern mittlerweile auch auf Serien, welche erst ab 16 Jahren erlaubt sind. Diese üben natürlich eine große Faszination auf Kinder aus, vor allem dann, wenn sie zum Gesprächsthema in der Schulpause werden. Derzeit übt vor allem die Netflix-Serie „Squid Games“ eine große Anziehung auf die Kinder aus, in welcher Menschen skrupellos in einem harmlos wirkenden Setting ermordet werden.

Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Inhalte traumatisierend für Kinder sein können und möchten Ihnen, angelehnt an Tipps von der Fachstelle SaferInternet.at, Empfehlungen zum Umgang mit diesen Medien geben!

So können Sie Ihr Kind schützen:

  1. Treffen Sie vorbeugende Maßnahmen!

Sie können bei dem Streamingdienst eine Kindersicherung installieren, die Ihr Kind davor schützt die beschriebenen Inhalte zu konsumieren. Dies gelingt Ihnen folgendermaßen:

Loggen Sie sich über einen Internetbrowser unter www.netflix.com ein.

  • Wählen Sie bei allen Erwachsenenprofilen den Menüpunkt „Profilsperre“ und den Button „Ändern“

  • Ihr Netflix-Passwort muss nun erneut eingegeben werden

  • Haken Sie bei dem Kästchen „PIN für den Zugriff auf das Profil von_________erfordern“ an

  • Geben Sie einen selbstgewählten PIN ein

Tipp: Bitte wählen Sie einen PIN, den nur Sie kennen und wählen Sie außerdem aus, dass beim Erstellen eines neuen Profils ebenso dieser PIN erforderlich ist!

  • Zum Abschluss klicken Sie auf Speichern!

Wiederholen Sie diesen Vorgang am besten für alle Profile! Optional können Sie die Sperre auch für den Kinderbereich einrichten. Es gibt auch die Option, konkrete Titel (wie z.B. „Squid Game“) zu sperren, sodass diese gar nicht erst entdeckt oder abgespielt werden können.

 

  1. Informieren Sie sich über die Computer- und Konsolenspiele bzw. Serien, mit denen sich Ihr Kind beschäftigt.

Lassen Sie sich von Ihrem Kind aktuelle Lieblingsseiten, -spiele oder -anwendungen zeigen und versuchen Sie zu verstehen, warum Ihr Kind diese toll findet. Machen Sie die Internet- und Handynutzung zu einem gewohnten Thema in Ihrer Familie.

Auf www.saferinternet.at werden besonders aktuelle Faszinationen thematisiert; schauen Sie am besten regelmäßig auf der Website vorbei.

Bei Spielen, bei denen Sie sich nicht sicher sind, ob sie für die Altersgruppe Ihres Kindes geeignet sind, ist die Altersinformation am Spiel selbst ein guter Richtwert.

 

  1. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Inhalte der Spiele und Serien und äußern Sie auch die Bedenken, die Sie haben.

Oftmals fasziniert es Kinder, über eigene Grenzen zu gehen und Erfahrungen zu machen, die sie noch nicht richtig zuordnen können. Das führt möglicherweise dazu, dass Kinder verunsichert werden und Ängste entstehen. Eine gute Gesprächsbasis ist das Um und Auf, um passen auf diese Erfahrungen zu reagieren bzw. darauf einzugehen.

 

  1. Vereinbaren Sie klare Regeln für den Medienkonsum und beschränken Sie die Bildschirmzeit Ihres Kindes. Achten Sie auch auf die Einhaltung dieser Regeln!

Diese können z.B. den zeitlichen Umfang, die genutzten Inhalte oder den Umgang mit Bildern und persönlichen Daten betreffen. Stellen Sie diese Regeln gemeinsam und transparent auf und fordern Sie deren Einhaltung auch konsequent ein auch wenn das für Sie anstrengend sein kann.

 

  1. Trotz allem übertreffen die Chancen von digitalen Medien deren Gefahren und Nachteile – ein gänzliches Verbot von Medienkonsum wird daher als Lösung nicht empfohlen!

Wie bereits erwähnt ist es sinnvoll, das Gespräch mit Ihrem Kind zu suchen und regelmäßig über mögliche Gefahren und Konsequenzen zu sprechen. So lernt Ihr Kind zu verstehen, weshalb Sie nicht möchten, dass es Inhalte konsumiert, welche Gewalt und andere nicht kindgerechte Themen zeigen.

Wenn Sie noch Fragen oder ein Anliegen zu den oben genannten Inhalten haben, melden Sie sich gerne bei Ihrer zuständigen Schulsozialarbeiterin. [Homepages der Einrichtungen anschauen und/oder der Schulen.]

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und wünschen erholsame Herbstferien!

Herzliche Grüße

 

 

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30
November
2021

Get-together in der „Bunten Fabrik“

Kennenlernen im Jugend- und Kommunikationszentrum
in Kapfenberg

Da im letzten Schuljahr pandemiebedingt die Vernetzung mit dem Jugend- und Kommunikationszentrum „Bunte Fabrik“ in Kapfenberg kaum möglich war, sind wir nun froh, in diesem Schuljahr die Zusammenarbeit wieder aufgenommen zu haben. So bietet die Schulsozialarbeit am Standort der MS Kapfenberg Stadt im heurigen Wintersemester die Möglichkeit, auf Wunsch einen gemeinsamen Besuch im Jugendzentrum im Rahmen von zwei Unterrichtstunden zu organisieren. Dieses Angebot wird von mehreren Klassenvorständ*innen in Anspruch genommen bzw. wurde zum Teil bereits umgesetzt.

In den beiden ersten Klassen wurde der Besuch in der Bunten Fabrik als Freizeitangebot organisiert. Das Interesse daran war groß und die Vorfreude der Jugendlichen bereits Tage davor spürbar. Am 11. November war es dann endlich so weit: Nach Unterrichtsende starteten Alex und Irene als Verantwortliche für die Schulsozialarbeit an der MS Kapfenberg mit letztendlich 24 (!) Jugendlichen bei warmer Herbstsonne Richtung „Bunte Fabrik“. Schon am Hinweg war der Gesprächsbedarf zwischen dem/der Schulsozialarbeiter*in und den Jugendlichen spürbar. Allein schon für ein offenes Ohr und die gewidmete Zeit in ungezwungener Atmosphäre – beides kommt im stressigen Alltag oft zu kurz – waren die Kinder dankbar.

In der „Bunten“ angekommen stellten Florian und Marie-Christine sich, die Räumlichkeiten und mögliche Aktivitäten sowie die Hausregeln kurz vor. Nach einer bunten kulinarischen Stärkung strömten die Erstklässler*innen aus. Ob beim Austoben am Basketballplatz oder beim Tischtennisspiel, vorm Computer oder der Playstation oder einfach nur beim gemütlichen Chillen auf der Couch – für jede/n war etwas dabei.

Für uns als Schulsozialarbeiter*innen ist es an solchen Nachmittagen besonders spannend, die Jugendlichen außerhalb der Schule zu erleben. So werden Gruppendynamiken oder Beratungsthemen aus dem Einzelsetting für uns meist verständlicher und nachvollziehbarer. Auch die Beziehung zu den Jugendlichen wird durch den außerschulischen Kontext gestärkt. So suchen Schüler*innen den Kontakt, die sich im Schulalltag vielleicht nicht zu kommen trauen.

Erfüllt von neuen Eindrücken machten wir uns um 16.30 mit unseren Schüler*innen wieder auf den Rückweg zur Schule auf.

Viele, die das Angebot der „Bunten Fabrik“ davor noch nicht wahrgenommen hatten, waren begeistert und der erste Schritt für einen weiteren, vielleicht sogar regelmäßigen Besuch war getan. Das Ziel unseres Freizeitangebots wurde damit jedenfalls erreicht und wir freuen uns schon auf die nächsten Besuche in der „Bunten Fabrik“!

 

 

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23
November
2021

Girls‘ Day

Der 23. November ist Girls‘ Day! Dieser Aktionstag soll Mädchen und Frauen dazu ermuntern, über den Tellerrand sogenannter Frauenberufe zu schauen und technische bzw. naturwissenschaftliche Laufbahnen einzuschlagen. Dadurch soll der weibliche Anteil in den von Männern dominierten Berufssparten erhöht werden.

Ebenso wie beim Boys‘ Day am 11. November geht es beim Girls‘ Day um die Gleichbehandlung von Schülerinnen und Schülern, insbesondere um die Vermeidung von Benachteiligungen schon bei der Berufsorientierung. Alle Wege sollen allen offen stehen, egal welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen.

 

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17
November
2021

Ein Traudi! geht an… ISOP-Schulsozialarbeit fürs Projekt „Gesichter für die Ewigkeit“

Im Rahmen der Gala der Kinderrechte 2021 des Kinderbüros Steiermark wurde das Projekt „Gesichter für die Ewigkeit“ der ISOP-Schulsozialarbeit an der MS Albert Schweitzer am 12. November mit einem Traudi!, dem Steirischen Kinderrechtepreis, in der Kategorie “Projekte in Schulen und Kindergärten”, belohnt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto „Hing‘schaut und an’packt“. Das offizielle Video, in dem  unser Gewinnerprojekt vorgestellt wird, gibt es hier auf youtube.

Und darum geht es im Projekt:

Vielfalt hat viele Gesichter. Einige sind blau, andere rosa, einige haben große abstehende Ohren, andere eine kleine Nase. Was diese Gesichter alle gemeinsam haben? Sie sind einzigartig. Einzigartig wie auch jede einzelne Person. Wir alle haben unsere kleinen und großen Kennzeichen, die uns ausmachen, die uns von anderen unterscheiden und uns zu dem machen, wer wir sind.

Derzeit haben wir alle noch etwas gemeinsam, eine Maske, die wir im Gesicht tragen. Ein Schutz vor Covid-19, der Krankheit, die uns alle seit nunmehr eineinhalb Jahren von unserem gewohnten Leben abhält. Corona hat unseren Alltag verändert und somit auch unseren Schulalltag. In der Normalität, in der wir zuvor alle unsere Gesichter in voller Schönheit, in seinen Ausdrücken und Facetten bewundern durften, sehen wir nunmehr eine weiße Maske. Vor allem in Settings wie den täglichen Beratungen der Schulsozialarbeit sind Körpersprache, Gestik und die Gesichtsmimik von großer Wichtigkeit, um Gefühlen Ausdruck zu verleihen und auch um diese deuten zu können. Ein lachendes Gesicht bewirkt so viel Gutes. Ein trauriges Gesicht gibt so viel von sich selbst Preis. Mit der Maske davor können wir all diese Zustände verschleiern und kaum noch deuten. Diesen Aspekt griff die Künstlerin Sazgar Salih gemeinsam mit der Schulsozialarbeit auf und verlieh ihm kreativen Ausdruck.

Nach einer langen Vorbereitungsphase wurden die Schüler*Innen der MS Albert Schweitzer dazu angeleitet, eine Wandfläche im Schulhaus zu gestalten. Die Wand wurde in verschiedene Abschnitte unterteilt und jedes Kind bekam einen dieser Ausschnitte zur freien kreativen Gestaltung eines individuellen Gesichtes. Das Malen eines Gesichtes ist dabei nicht sehr schwierig, dennoch entsteht in diesem kreativen Prozess ein einzigartiges Werk, ein einzigartiger Ausdruck der inneren Perspektive. Jedes Gesicht durfte frei gemalt werden. Egal ob es ein grünes, ein violettes oder ein gelbes Kinn, Auge, Nase oder Ohr hatte. Die freie Gestaltung ist es erst, die zur Einzigartigkeit und hier wiederrum zur Gemeinsamkeit beiträgt. Denn trotz der Individualität werden die Gesichter in der Gemeinschaft gezeichnet, in der Gruppe, es ist nicht nur ein Gesicht an der Wand abgebildet, es wird eine Wand aus verschiedenen individuellen Gesichtern, die eine Gemeinschaft bilden, eine zusammengehörige Gruppe. Anders und doch gleich, der Zusammenhalt zählt. Sazgar leitete den kreativen Prozess an und half den Schüler*Innen dabei, ihrer inneren Perspektive ein Gesicht zu geben. Teilweise mit, teilweise ohne Mund-Nasen-Maske davor.

In der MS Albert Schweitzer treffen Kinder und Jugendliche aus vielen unterschiedlichen Kultur- und Sprachkreisen aufeinander. Integration wird jeden Tag von allen Seiten gelebt und gefördert, weshalb es genau hier und genau in diesen speziellen Zeiten wichtig ist, Projekte zu entwickeln und durchzuführen, die gezielt zu einem Miteinander und einem Gemeinsamkeitsgefühl der Solidarität und des Zusammenhaltes beitragen.

Die Gesichter an der Wand zeigen die Vielfalt und Einzigartigkeit der Schule auf, die Einzigartigkeit und Gemeinsamkeit der Vielfalt, der Interkulturalität und des Zusammenhaltes, des Zusammengehörigkeitsgefühls in Zeiten von Distanz und Rückzug, von Masken vor dem Gesicht und dem Gefühl, dass wir es gemeinsam besser machen und füreinander da sind, in unserer bereichernden Diversität.

 

 

 

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16
November
2021

Internationaler Tag der Toleranz

Jeder Mensch hat den Wunsch nach Achtung, Anerkennung und Gleichbehandlung. Aufgrund so vieler unterschiedlicher Kulturen, Religionen, Handlungsweisen, Meinungen und sehr individueller Überzeugungen wäre ein friedliches Zusammenleben ohne Toleranz undenkbar. Toleranz ist ein Grundprinzip der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Auch die UNESCO vertritt die Ansicht, dass dauerhafter Frieden in den Köpfen der Menschen beginnt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Vereinten Nationen im Jahr 1995 unterzeichneten 185 Mitgliedstaaten der UNESCO die “Erklärung der Prinzipien zur Toleranz“, und seitdem wird am 16. November der Internationale Tag der Toleranz gefeiert.

Das Wort „Toleranz“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „ertragen, erdulden“. Ein toleranter Mensch lässt andere Meinungen zu, auch wenn er nicht mit deren Inhalt einverstanden ist – er „erträgt, erduldet“ sie. Wichtig ist das „Geltenlassen“ fremder Überzeugungen und Handlungsweisen. Eine tolerante Person hat keine Vorurteile und geht auf alle anderen offen zu, unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht, Kultur, Religion, Geisteshaltung, Aussehen usw..

Trotzdem hat Toleranz auch Grenzen. Niemand sollte ungerechte, respektlose oder schädliche Verhaltensweisen des anderen akzeptieren.

„Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen.
(Umberto Eco, 1993)

Jeder Mensch möchte von anderen Menschen so akzeptiert werden, wie er ist. Wichtig ist auch die Eigenakzeptanz, wenn jeder sich selbst akzeptiert, steigt damit die Anerkennung und Toleranz gegenüber anderen.

Schon vor etwa 2500 Jahren sagte der bekannte chinesische Philosoph Konfuzius:
“Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“

 

 

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12
November
2021

Gala der Kinderrechte 2021

Das Kinderbüro – Die Lobby für Menschen bis 14  – veranstaltet die jährliche Gala der Kinderrechte, bei der TrauDi! – Der Steirische Kinderrechtepreis verliehen wird.

Wer heute ab 17:30 nicht lieve dabei sein kann kann, kann die Gala als Livestream ansehen: www.kanal3.tv/live

 

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11
November
2021

Boys‘ Day

Jedes Jahr am 11. November findet der sogenannte Boys‘ Day statt. Er wurde im Sinn der Gleichbehandlung von Burschen und Mädchen in den frühen 2000er Jahren durch verschiedene regionale Initiativen ins Leben gerufen, und zwar als Ergänzung bzw. Gegenstück zum Girls‘ Day am 23. November, den es schon länger gibt.

Am Boys‘ Day wird Burschen auf vielfältige Weise die Chance geboten, Berufe kennenzulernen, die heute überwiegend weiblich dominiert sind und von ihnen unter anderem deshalb kaum als Karrieremöglichkeit wahrgenommen werden.

Ziel beider Aktionstage ist es, die Gleichbehandlung von Schülerinnen und Schülern im beruflichen Umfeld voranzutreiben und Benachteiligungen zu vermeiden. Unabhängig vom Geschlecht sollen alle die gleichen Rechte und Möglichkeiten zur Berufsorientierung haben, insbesondere aber soll geschlechtsspezifisches Rollenverhalten bei der Berufswahl aktiv hinterfragt werden.

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9
November
2021

RAISE YOUR VOICE

Schauen wir hin & hören wir zu!

Die Corona-Krise hat Kindern und Jugendlichen einiges abverlangt. Selten hatten sie selbst das Wort. Das Projekt „Raise Your Voice“ der ISOP Schulsozialarbeit stellt die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Sie selbst sind die Expert*innen für die Herausforderungen ihres Lebens. Sie sollen gehört werden und ihre Bedürfnisse sollen wahrgenommen werden. Mit ihren Erfahrungen können sie auch andere Kinder und Jugendliche stärken und ihnen Mut machen.

Die Projektidee entstand im zweiten Lockdown, als immer offensichtlicher wurde, wie wenig die jungen Menschen in krisenhaften Zeiten gehört werden. 48 Schüler*innen aus vier Schulen (eine Volksschule, drei Mittelschulen) im Alter von acht bis fünfzehn Jahren beteiligten sich daran. Jede und jeder konnte sich so einbringen, wie sie/er das wollte. Mittels kreativer Methoden konnten die Schüler*innen ihren Stimmen und Stimmungen Ausdruck verleihen. Einerseits wurden Fragestellungen zu besonderen Herausforderungen der Corona-Zeit bearbeitet, andererseits lag der Fokus auf den persönlichen Ressourcen und Resilienzfaktoren. Die Schüler*innen sprachen sehr offen über ihre Gefühle und Bedürfnisse. Sie zeichneten, fertigten Collagen an und erstellten Videoaufnahmen. Im Laufe des Projektes fanden Workshops statt (online und in Präsenz), um mit den Teilnehmer*innen über das Recht am eigenen Bild, über das Urheberrecht und über den Umgang mit etwaigen Risiken beim Veröffentlichen von Bildmaterial zu sprechen. Der Videoproduzent Phil Lihotzky gab den Teilnehmer*innen Tipps zum Erstellen und Bearbeiten von Fotos und Videos. Die gesammelten Materialien verarbeitete er zu elf Kurzvideos, die mit Zustimmung der Teilnehmer*innen und deren Erziehungsberechtigten im Juli 2021 auf Youtube (ISOP Innovative Sozialprojekte) veröffentlicht wurden.

Die Resonanz auf die Videos war beachtlich. Sowohl von Professionist*innen aus dem pädagogischen und dem psychosozialen Bereich als auch von Seiten der Politik/Verwaltung kamen sehr positive Rückmeldungen auf die beeindruckenden und berührenden Botschaften der Schüler*innen. Kinder und Jugendliche haben das Recht sich auszudrücken, sich mitzuteilen oder Kritikpunkte aufzuzeigen. „Raise Your Voice“ hat ihnen eine Stimme gegeben. Schauen wir hin & hören wir zu!

“Raise Your Voice” ISOP Schulsozialarbeit – YouTube

 

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2
November
2021

Bastel-Nachmittag Halloween

In der MS Graz-St. Peter finden regelmäßig von Schulsozialarbeit organsierte und durchgeführte Freizeitangebote mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt. Kurz vor den Herbstferien gab es für die Schüler*innen der ersten Klassen einen Bastel-Nachmittag. Schulsozialarbeit ist es besonders wichtig, dass die Kinder bei der Planung und Wahl der Aktivitäten mitsprechen und mitentscheiden können. Auf Wunsch der Kinder wurde deshalb der Fokus auf Halloween gelegt, das kurz bevorstand.

Gebastelt wurden gruselige Windlichter und Masken. Aus alten Marmelade-Gläsern, Tapetenkleister und Transparentpapier entstanden Halloween-Deko-Lichter. Während der Kleister angerührt wurde, suchten sich die Kinder Papier in ihrer bevorzugten Farbe aus und rissen es in Streifen. Dann bestrichen sie die Gläser mit dem Kleister und befestigten die farbigen Papier-Streifen darauf. Zum Abschluss wurde noch ein Gesicht aus schwarzem Papier darauf geklebt.

Während die Deko-Lichter trockneten, wurde auch schon das nächste gebastelt – Halloween-Masken aus Papptellern. Dabei konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die Masken so gestalten, wie es ihnen am besten gefiel.

Neben dem Basteln wurde natürlich viel geredet und auch gelacht, was den Kindern die Möglichkeit gab, sich besser kennenzulernen. Am Ende wurden Ideen und Wünsche für weitere gemeinsame Aktivitäten gesammelt, um die nächsten Freizeitangebote in diesem Schuljahr nach den Bedürfnissen der Kinder auszurichten.

 

 

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