30
November
2021

Get-together in der „Bunten Fabrik“

Kennenlernen im Jugend- und Kommunikationszentrum
in Kapfenberg

Da im letzten Schuljahr pandemiebedingt die Vernetzung mit dem Jugend- und Kommunikationszentrum „Bunte Fabrik“ in Kapfenberg kaum möglich war, sind wir nun froh, in diesem Schuljahr die Zusammenarbeit wieder aufgenommen zu haben. So bietet die Schulsozialarbeit am Standort der MS Kapfenberg Stadt im heurigen Wintersemester die Möglichkeit, auf Wunsch einen gemeinsamen Besuch im Jugendzentrum im Rahmen von zwei Unterrichtstunden zu organisieren. Dieses Angebot wird von mehreren Klassenvorständ*innen in Anspruch genommen bzw. wurde zum Teil bereits umgesetzt.

In den beiden ersten Klassen wurde der Besuch in der Bunten Fabrik als Freizeitangebot organisiert. Das Interesse daran war groß und die Vorfreude der Jugendlichen bereits Tage davor spürbar. Am 11. November war es dann endlich so weit: Nach Unterrichtsende starteten Alex und Irene als Verantwortliche für die Schulsozialarbeit an der MS Kapfenberg mit letztendlich 24 (!) Jugendlichen bei warmer Herbstsonne Richtung „Bunte Fabrik“. Schon am Hinweg war der Gesprächsbedarf zwischen dem/der Schulsozialarbeiter*in und den Jugendlichen spürbar. Allein schon für ein offenes Ohr und die gewidmete Zeit in ungezwungener Atmosphäre – beides kommt im stressigen Alltag oft zu kurz – waren die Kinder dankbar.

In der „Bunten“ angekommen stellten Florian und Marie-Christine sich, die Räumlichkeiten und mögliche Aktivitäten sowie die Hausregeln kurz vor. Nach einer bunten kulinarischen Stärkung strömten die Erstklässler*innen aus. Ob beim Austoben am Basketballplatz oder beim Tischtennisspiel, vorm Computer oder der Playstation oder einfach nur beim gemütlichen Chillen auf der Couch – für jede/n war etwas dabei.

Für uns als Schulsozialarbeiter*innen ist es an solchen Nachmittagen besonders spannend, die Jugendlichen außerhalb der Schule zu erleben. So werden Gruppendynamiken oder Beratungsthemen aus dem Einzelsetting für uns meist verständlicher und nachvollziehbarer. Auch die Beziehung zu den Jugendlichen wird durch den außerschulischen Kontext gestärkt. So suchen Schüler*innen den Kontakt, die sich im Schulalltag vielleicht nicht zu kommen trauen.

Erfüllt von neuen Eindrücken machten wir uns um 16.30 mit unseren Schüler*innen wieder auf den Rückweg zur Schule auf.

Viele, die das Angebot der „Bunten Fabrik“ davor noch nicht wahrgenommen hatten, waren begeistert und der erste Schritt für einen weiteren, vielleicht sogar regelmäßigen Besuch war getan. Das Ziel unseres Freizeitangebots wurde damit jedenfalls erreicht und wir freuen uns schon auf die nächsten Besuche in der „Bunten Fabrik“!

 

 

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