29
Oktober
2019

Schnuppertag einmal anders – Eine Rallye quer durchs Schulhaus

Wer ist hier der Chef aka Direktor? Wo finde ich das nächste WC? Wie verhalte ich mich, wenn die Pausenglocke ertönt?

Diese und andere brennende Fragen stellten sich zukünftige Schüler*innen der NMS Eisenerz im Rahmen eines Schnuppertages für die umliegenden Volksschulen. Nach der Begrüßung durch den Direktor und die Klassenvorstände der künftigen „Ersten“ begaben sich die erwartungsvollen Mädchen und Buben mitsamt ihren Buddys (siehe unseren Blogbeitrag zum Buddy-Projekt) und der Schulsozialarbeiterin auf Erkundungstour durchs Schulgebäude.

Schüler*innen, die aus der Volksschule in eine neue Schule wechseln, geistern häufig Fragen im Kopf herum, die ihnen zu „klein“ vorkommen, um gestellt zu werden, und anderen zu unwichtig erscheinen, um sie zu thematisieren. Fragen hinsichtlich des Aufenthaltsortes des Direktors und das In-Erfahrung-Bringen einer korrekten Wegbeschreibung zum nächstgelegenen WC stellen Hürden dar, die viele „Neulinge“ zu Beginn des Schuljahres schier in den Wahnsinn treiben.

Daraus entstand die Idee, Wichtiges, Neues, Unbekanntes und auch scheinbar Nichtiges in eine Rallye zu verpacken, die Laune macht.

Bevor der Startschuss fällt, erhalten die Schüler*innen einen Plan der Tour mit Rätselaufgaben bzw. die Schule betreffenden Fragen und Aufträgen. Die sieben zu durchlaufenden Stationen setzen sich aus wichtigen Eckpunkten, die jede/r Schüler*in kennen muss, zusammen und führen die Gruppe unter anderem in die gemütlich eingerichtete Bibliothek ins oberste Stockwerk, zu verschiedenen Klassenräumen auf unterschiedlichen Stockwerken und in die (gelegentlich) gefürchtete Direktion.

An jeder Station wartet ein/e Schüler*in auf die Gruppe und stellt ihr die zu lösende Aufgabe und eine dem jeweiligen Raum zugeordnete Frage. So müssen die Kinder unter anderem vor der Toilette im Untergeschoss ein Kinderlied trällern, sich in der Garderobe durch Patschensackerl und Jausenreste wühlen, um einen versteckten Gegenstand ausfindig zu machen, persönliche Steckbriefe im Beratungszimmer der Schulsozialarbeit ausfüllen und zu guter Letzt ein verzwicktes Sudoku in der Aula lösen.

Für die frischgebackenen „Schul-Profis“ wartet zum Abschluss eine kleine Anerkennung, die sie zusammen mit den gewonnenen Eindrücken der neuen Schule mit nachhause nehmen können.

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